So einfach sparen Sie jede Menge Energie im Haushalt

Wir verbrauchen im Alltag ganz schön viel Strom und Energie. Umso grösser ist gerade im Haushalt das Sparpotenzial. Mit unseren 7 Tipps sparen Sie richtig viel Energie und damit auch Geld.
tipps von POWERNEWZ, 03.04.2020

Mit rund 30 Prozent verbrauchen wir gerade im Haushalt besonders viel Energie in Form von Strom, Wärme und Warmwasser. Deshalb ist hier auch das Sparpotenzial sehr hoch. Wer beim Energieverbrauch einige Tipps und einfache To-dos beachtet, kann rund 10 bis 20% Energie einsparen. Das rechnet sich nicht nur für die Umwelt, sondern auch fürs Portemonnaie:

Ein durchschnittlicher Haushalt mit vier Personen gibt jährlich zwischen 800 und 1’000 Franken für Strom aus. Hinzu kommen Nebenkosten für Heizung und Warmwasser. Mit gezieltem Energiesparen lassen sich die Kosten senken und gerade jetzt einen Beitrag leisten.

Für Stadtzürcher*innen: Virtuelle Energieberatung von ewz. Gehen Sie doch mal mit Ihrem Smartphone durch die Wohnung und wir sagen Ihnen, wo und wie Sie Energie sparen können. Kostenlos und unkompliziert. Kontakt und PDF-Download

TIPP zum Heizungsersatz: siehe neues Stadtzürcher Förderprogramm «Heizungsersatz und Heizungsoptimierung»

1. Energie sparen in der Küche

Junger Mann beugt sich über einen Kochtopf, in dem er Pasta kocht.

Für Herd, Ofen und Kühlschrank gibt es einige sehr einfache Tipps, die viel Energie sparen:

Herd

Kochen Sie mit Deckel und nutzen Sie die Restwärme, um das Essen fertig zu kochen, ist das schon ein Anfang. Umso mehr, wenn Sie möglichst niedrige Stufen fürs Kochen verwenden und für heisses oder kochendes Wasser lieber den Wasserkocher nutzen und das Wasser in den Kochtopf umgiessen.

Ofen

Vorheizen ist überflüssig. Nutzen Sie die ganze Energie und legen Sie Auflauf, Pizza oder Brot von Anfang an in den Ofen. Die Gerichte einfach etwas länger im Backofen lassen und diesen auch noch früher ausschalten. Zum Fertigbacken genügt die Restwärme des Ofens.

Zum Aufwärmen von Speisen am besten die Pfanne oder eine Mikrowelle nutzen. Der Backofen braucht rund 7x mehr Energie zum Aufwärmen von Speisen und ist daher zu diesem Zweck völlig ungeeignet.

Kühlschrank

Zum Stromsparen lohnt es sich insbesondere beim Kühlschrankkauf, auf die beste Energieeffizienzklasse A oder B zu achten (Energieetiketten). Denn der Kühlschrank ist für bis zu ein Viertel des Stromverbrauchs im Haushalt verantwortlich. Mit einigen einfachen Tricks wird das Energiesparen hier zum Kinderspiel:

Am wichtigsten ist, dass die Türen gut schliessen. Das heisst, dass die Dichtung an der Türe intakt ist und keine Risse aufweist oder spröde ist. Es dürfen auch keine Verpackungen eingeklemmt sein oder Eisschichten ein Schliessen der Türe stören.

Gefriertruhe und Kühlschrank sollten nicht neben Wärmequellen stehen. Zum Kühlen müssen die Geräte Wärme abgeben können. Die ideale Kühlschranktemperatur liegt bei 7 Grad in der Mitte des Geräts. Stellen Sie das Gerät nicht kühler ein und öffnen Sie die Kühlschranktür immer nur so kurz wie nötig.

Stellen Sie Gefriergut zum Auftauen am besten in den Kühlschrank. Das lohnt sich doppelt, denn so kann die Kälte genutzt werden und der Kühlschrank muss weniger arbeiten.
Hat sich doch mal eine Eisschicht gebildet, sollten Sie das Gerät abtauen – eine Eisschicht von gerade mal fünf Millimetern erhöht den Strombedarf um rund 30 Prozent (!). Regelmässiges Abtauen ist bei den meisten Kühlgeräten heute übrigens nicht mehr nötig.

Geschirrspüler

Versuchen Sie mal, nur das Sparprogramm bei der Abwaschmaschine zu verwenden und den Geschirrspüler immer bis zum Maximum zu füllen. Gutes Vorspülen des Geschirrs ist unnötig, die Reste vorab mit einer Bürste abzuwischen genügt vollends. Gewusst? Von Hand abwaschen verbraucht mehr Wasser als das Sparprogramm der Maschine.

2. Tipps fürs Bad

Junger Mann in weissem T-Shirt wäscht sich das Gesicht über dem Waschbecken im Badezimmer.

Energie sparen im Bad? Ja, klar, ganz besonders im Bad. Hier ist der Energieverbrauch nicht zu unterschätzen.

Verwenden Sie für Duschbrausen und Wasserhähne Spareinsätze. So sparen Sie bis zu 50 Prozent Wasser, ohne dass der Wasserstrahldruck beeinträchtigt ist. Konkret: Die Einsätze können Sie ganz einfach austauschen: Am besten die bestehenden Zuhause abschrauben und mit in den Baumarkt nehmen – praktisch für den Grössenvergleich. Beim Kauf des neuen Einsatzes auf die Energieetikette achten und nur Effizienzklasse A kaufen. Diese Massnahme amortisiert sich schon nach ca. 3 bis 6 Monaten und lohnt sich auf jeden Fall.

Wer duscht statt badet und beim Einseifen das Wasser abschaltet, kann bis zu 80 Prozent Wasser und Energie sparen.

Tropfenden Hähne umgehend reparieren spart bis zu 170 Liter Wasser pro Jahr. Für die WC-Spülungen am besten konsequent die Spartaste verwenden – das spart pro Spülung bis zu 5 Liter Wasser.

3. So geht Energiesparen
beim Waschen

Eine Mutter und ihre kleine Tochter sitzen am Boden und laden Wäsche in die Waschmaschine.

Vorwaschen ist auch hier unnötig und insbesondere neue Waschmaschinen waschen Ihre Wäsche problemlos bei 20 bis 30 Grad sauber. Gut Schleudern verkürzt die Trocknungszeit. Also möglichst hohe Schleuderzahl wählen. Alles in allem lässt sich hier viel Wasser und Strom sparen.

Trocknen Sie die Wäsche nicht im Tumbler, sondern hängen Sie sie auf. Das spart nicht nur Strom, sondern schont auch Ihre Wäsche.

4. Es werde sparsam Licht

Ein Vater liest seinem Sohn und seiner Tochter in einem selbst gebauten Zelt im Wohnzimmer Geschichten vor.

Beim Licht ist Stromsparen eigentlich Pflicht und nirgends können Sie leichter Energie sparen als bei Ihren Lampen. Hier brauchen Sie nur die folgenden drei Energiespartipps zu beachten. 

  • Setzen Sie auf LED-Lampen. Diese verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als Glüh- oder Halogenlampen.
  • Schalten Sie wenn immer möglich das Licht aus, auch wenn es nur für kurze Zeit ist.
  • Nutzen Sie Lampen gezielt. Es muss nicht jede Ecke beleuchtet sein.
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5. Die Energieeffizienz
senkt den Stromverbrauch

Helle Küche mit grossem Esstisch und modernsten Küchengeräten.

Wenn Sie neue Geräte kaufen, sei es, dass Sie den alten Kühlschrank ersetzen oder den Wasserkocher, achten Sie auf die Energieeffizienz auf der Energieetikette. Das gilt natürlich für alle elektronischen Geräte. Mit der Energieklasse A +++ lässt sich der Stromverbrauch ohne weiteren Aufwand reduzieren. Solche Geräte sind zwar etwas teurer, aber über die Jahre machen Sie die Kosten mehr als wett – und als ewz-Kundin und -Kunde erhalten Sie dazu noch einen Förderbeitrag für energieeffiziente Haushaltgeräte. Damit sparen Sie schon beim Kauf bares Geld.

6. Strom sparen
ohne Stand-by-Modus

Eine junge Frau nimmt eine Mahlzeit aus der Mikrowelle

Schalten Sie elektrische Geräte immer ganz aus. Akkus sollten Sie vom Netz nehmen, wenn die Geräte geladen sind. Schalten Sie den WLAN-Router am besten ab, wenn niemand zu Hause ist oder er nachts nicht gebraucht wird.

7. Richtig heizen und ideale Wärme

Junge Katze liegt genüsslich auf dem warmen Heizungsradiator.

Im Winter ist der Energieverbrauch beim Heizen besonders hoch. Und natürlich gibt es auch hier nützliche Energiespartipps:

Eine ein Grad tiefere Raumtemperatur spart bereits rund sieben Prozent Energie. Achten Sie darauf, dass in den Schlafzimmern nicht mehr als 18 Grad herrschen, in den übrigen Wohnräumen sollten es für das ideale Raumklima und die optimale Luftfeuchtigkeit 21 bis 22 Grad sein.

Damit die warme Luft gut zirkulieren kann, sollten Heizkörper nicht mit schweren Vorhängen oder Möbeln verdeckt werden.

Um die Wärme im Haus zu halten, ist richtiges Lüften besonders wichtig. Mit Stosslüften und Querlüften lässt sich tatsächlich besser Energie sparen als mit gekippten Fenstern. Die tägliche Sonneneinstrahlung bringt übrigens gute und kostenlose Wärme ins Haus.

Bei längerer Abwesenheit können Sie die Temperatur in allen Räumen senken. Drehen Sie die Heizung auf ein Minimum herunter. Die empfohlene Raumtemperatur beträgt dann ca. 16 Grad. Thermostaten am besten auf Position 1 stellen, statt ganz abzuschalten.

In diesem Flyer sehen Sie, mit welcher Massnahme Sie wieviel Geld sparen können. Und mit dem Onlinetool Energybox können Sie gleich eine Bestandsaufnahme der eigenen Wohnung machen. Als kurze Anleitungstipps:

  1. Ist Ihr Energieversorger nicht aufgeführt, wählen sie ganz unten auf der Einstiegsseite energieschweiz.
  2. Wählen Sie danach den Detail-Check. Dieser verschafft Ihnen ein besserer Überblick.
  3. Schreiben Sie sich beim ersten Mal den neuen Zugangscode auf und klicken Sie auf weiter.
  4. Mit diesem Zugangscode können Sie später wieder einsteigen und Ihre Daten erneut verwenden.
  5. Jetzt sind Sie im eigentlichen Programm. Beantworten Sie die Fragen so gut wie möglich – und bald geht’s ans Sparen.

Neben der Sammlung von Tipps auf powernewz finden Sie auch auf unserer ewz-Webseite Ideen zum Energie- und Geldsparen. Auch individuelle Energieberatungen sind möglich – neu sogar virtuell via Smartphone.

Sie haben eigene Vorschläge? Das Kommentarfeld am Ende dieser Seite bietet dafür genügend Platz.

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Bisherige Kommentare (45)
Samuel Gusset sagt:

Sehr geehrte Damen und Herren

Ich finde es in Ordnung, dass wir haushälterisch mit unseren Strom-Ressouren umgehen. Ich verweise Sie jedoch auf die Teletextmeldung Nr. 153 vom 20.10.2022, 12.15 Uhr von SRF1 mit dem Titel «Rekordeinnahmen durch den Stromexport». Gemäss dieser Meldung haben Schweizer Kraftwerke von Januar 2022 bis September 2022 (während Ukrainekrieg) zweieinhalb Mal so viel Strom ins Ausland exportiert – wie in der gleichen Zeit im Vorjahr – und dadurch mehr als 5 Milliarden Franken verdient.
Was meinen Sie, was/wie die Menschen denken, wenn sie diese Teletextmeldung mit der bereits seit Monaten «angedrohten Strommangel-lage» vergleichen?

powernewz-Team sagt:

Guten Tag Herr Gusset. Wir als ewz haben einen Versorgungsauftrag, nämlich die Stadt Zürich und Teile Graubündens mit Energie zu versorgen. Um diesen zu erfüllen, haben wir insbesondere in diesem sehr trockenen Jahr mit wenig Schmelzwasser und historisch geringen Zuflüssen Wasser in unseren Stauseen zurückbehalten, damit wir es später im Winter für die Stromproduktion verwenden können. Entsprechend mussten wir aber auch Strom auf dem Markt für hohe Preise einkaufen.

Die Schweiz hat ein strukturelles Problem: Wir produzieren im Sommer mehr Strom, als wir selber benötigen und im Winter müssen wir Strom importieren. Das ist nichts neues und wir werden auch künftig auf Importe angewiesen sein; eine 100% Autarkie ist weder ökonomisch noch ökologisch sinnvoll. Auch beim Bund ist dies kein Thema.

Vereinzelt mussten offenbar andere Stromproduzenten Wasser turbinieren, weil deren Speicherseen voll waren – denn nicht überall waren die Zuflüsse schlecht. Und da man grosse Mengen an Strom, ausser in Stauseen nicht speichern kann, wurde dieser Strom, sofern er nicht in der Schweiz gebraucht werden konnte, ins Ausland verkauft. Da der Marktpreis in diesem Sommer sehr hoch war, ergaben sich dadurch auch teils entsprechende Erträge.

heinz schweizer sagt:

Einfach genial Ihre Vorschläge. Sie haben scheinbar nur Kleinkinder als Kunden. Es gibt doch tatsächlich noch ein paar Leute die schon lange wissen, wie man Strom spart und welche Geräte etc. Stromfresser sind. Halten Sie Ihre Kunden allesamt als Dummköpfe, hirnlose Wesen und Idioten?
Sie machen sich mit Ihren Hinweisen nur lächerlich und vergeuden unnütz Geld wie dies auch BS schon tun.

powernewz-Team sagt:

Guten Tag Herr Schweizer. Wir erhalten auf all unseren Unternehmenskanälen sehr viele Fragen nach einfachen, konkreten Energiespartipps und auch ebenso viele Danksagungen. Natürlich toll, wenn Sie noch weitere Tipps kennen – Sie dürfen sie hier gerne mit uns teilen. Beste Grüsse, ewz

Bruno Scheier sagt:

Wo bleibt der Sparhinweis zum eAuto? Zurzeit werden bereits solche angeboten mit absurden 500kW, was normalerweise Motoren für 40Tönner-Lastwagen sind!!!
Miit einem Auto mit 80 kW kann man, auch CO2-frei;-), über 120 km/h fahren und von A nach B fahren. Zeigen Sie doch bitte dieses Sparpotenzial auch auf, gerne im Vergleich mit anderen Geräten.

powernewz-Team sagt:

Guten Tag Herr Scheier, wir werden uns Ihren Input sehr gerne anschauen und uns hier wieder melden. Beste Grüsse aus der Redaktion

Arnold Guido sagt:

Hallo zusammen

wir wohnen in einem achtstöckigen Haus. Es hat es eine WC- Abluft-Lüftung, welche 24/7 läuft.
Unser Hauswart hat aus Spargründen die Lüftung von 23:00 bis 06:00 Uhr ausgeschaltet.
Nun reklamieren die Mieter vom obersten Stock, sie hätten schlechte Gerüche in der Wohnung . . .
Ist unser Hauswart zweit gegangen mit sparen?

Freundliche Grüsse
G. Arnold

powernewz-Team sagt:

Guten Tag Herr Arnold. Zu solch spezifischen Umsetzungen können wir nur empfehlen, den direkten Dialog zu suchen und die bestmöglichen/sinnvollsten Energiesparmassnahmen zu finden. Beste Grüsse

Rhyfisch sagt:

Guten Abend,
Immer wieder lese ich den Tip: Kühlschrank sollten nicht neben Wärmequellen stehen.
Das ist aber praktisch in jeder Küche so Usus. Der Backofen ist neben dem Kühlschrank eingebaut.
Da sollte mal bei den Architekten ein Umdenken stattfinden.
Lichter löschen die nicht gebraucht werden, Wasser nicht unnötig laufen lassen, dass habe ich schon von meiner Mutter gelernt. Ich bin jetzt 69 Jahre.
Viele von den heutigen Sparmassnahmen sind seit den 70er Jahren aktuell! Wenn man sich dafür immer interessiert hat, sollte man heute Update sein. Einige Spar-Tipps die ich bei den Schreiber/Innen gelesen habe, würden bei mir zu Lasten der Lebensqualität gehen. Ob es das Wert ist?
Das gesparte Geld, keine 100 Franken im Jahr, kann ich locker anders einsparen.

Markus Burger sagt:

Migros- und Coop-Supermärkte haben mehrere 10 bis 15 m lange gekühlte Wandregale mit gekühlten Molkereiprodukten, Snacks, Getränken, Teigsorten etc. Kein Deckel, kein Türchen, keine Haube, kein Vorhang.
Energie sparen: vergessen Sie‘s…..

Pfeifer J. sagt:

Guten Tag
Ich bin seit 13 Jahren Mieterin in einem MFH. Der Besitzer wohnt im Dachgeschoss. Seit mehreren Jahren sind die beiden Hauseingangstüren Sommer wie Winter täglich zu unterschiedlichen Zeiten sperrangelweit offen. Die Kälte (Hitze) dringt durch das ganze Haus, was ich besonders im 1. Stock spüre. Leider ist eine Diskussion in diesem Haus sehr schwierig. Auch der Hausbesitzer selbst lässt oft die Türen offen. Gibt es evtl. Merkblätter, welche man allen Mietern in den Briefkasten legen könnte? Das Thema ist seit Wochen in den Medien und ich verstehe nicht, dass diverse Mieter (inkl. Hausbesitzer) ständig die Haustüren offen stehen lassen. Jetzt müssen doch alle begriffen haben, wie wichtig Energiesparen ist. Besten Dank für entsprechende Hinweise.

powernewz-Team sagt:

Guten Tag Frau Pfeifer, da verstehen wir Ihren Frust sehr gut. Wir können Ihnen das Merkblatt «Richtig lüften» anbieten, das Sie vielleicht mit einem Post-it à la «Bitte Türe immer schliessen» im Gebäudeeingang aufhängen könnten? Hier der Artikel und das PDF: https://www.powernewz.ch/2022/anleitung-richtig-lueften-im-winter/
Beste Grüsse aus der powernewz-Redaktion

Ochsner sagt:

Guten Tag an euch alle,
Ich bin ein Sparfuchs und wohne in Magadino.
Am Bahnhof steht ein Selectaautomat welcher Tag und Nacht eingeschaltet ist. Die SBB selber löscht die nicht notwendigen Lichter um 22.15. Der Selecta bleibt eingeschaltet. Die Reklame könnte gelöscht werden und Besucher kommen zu dieser späten Stunde auch keine.
Selecta schreibt, ihr Gerät sei mit LED- Leuchten ausgestattet. Aber auch diese verbrauchen Energie.
Dies einfach mal als Info. Wieviele dieser Geräte in der Gegend rumstehen weiss ich nicht, es sind aber bestimmt etliche.
Mit freundlichen Grüssen
Ruth Ochsner Magadino

tomm sagt:

Am meisten spart man mit Wärme. Strom oder Gas oder Öl usw.
Abgegebene Wärme ist ein Indikator für Energieverbrauch.
«Duschen statt baden» werden die meisten Leute schon befolgen.
Aber man kann mit 15 Litern duschen, oder mit 90 (das ist die Spannweite verschiedener Personen in unserem Haushalt! Wir haben einen Warmwasserzähler).
Also kurz, kühl, mit schwachem Strahl und Sparbrause duschen.
Bei Hebelmischhahnen den Hahn nach rechts für kalt, nicht in der Mitte, wo bei jedem Händchenwaschen ein paar Liter Warmwasser für nichts in die Leitungen geholt werden.
Kochen natürlich mit Ogi-Methode (wenig Wasser und Deckel!)

Ursula sagt:

Sehe leider nirgendss etwas zu Mikrowellen..? Brauche meinen nie…

alexandra sagt:

Kurze Haare vs lange Haare sparen auch Strom: man braucht fast keinen Föhn und weniger Warmwasser für das Waschen der Haare. Man spart da nicht nur Strom, sondern auch Shampoo, Conditioner, eventuell Haarfärbemittel und Zeit für das frisieren.

Helbling sagt:

Können Sie erklären, wie ein smart plug arbeitet und worauf man bei der Anschaffung achten muss?

powernewz-Team sagt:

Grüezi Frau Helbling. Als einfache Erklärung: Das steckbare Solarmodul wird an die Steckdose angeschlossen, der Strom wird als erstes im Haushalt genutzt und wenn noch etwas übrig bleibt, geht es ins Stromnetz raus. Wer ein solches Modul in der Stadt Zürich anschliessen möchte, muss dies an ewz melden. Interessiert? Mittels E-Mail an kontakt@powernewz.ch sende ich Ihnen alle notwendigen Angaben gerne zu. Freundliche Grüsse, Esther Peter

Simon Baur sagt:

Seit diesem heissen Sommer habe ich eine Plastikbox in meine Dusche gestellt. In diese stehe ich, wenn ich dusche. Die 8 Liter Wasser, die ich benötige, ich dusche meistens ohne Seife, verwende ich anschliessend, um meine Blumen und Kräuter auf dem Balkon zu giessen. Und was zu viel ist, trage ich in einer Giesskanne in den Garten und giesse dort damit Blumen und Büsche. Wenn ich im Fluss oder See schwimmen gehe, verzichte ich anschliessend auf eine warme oder kalte Dusche, das Wasser in der Schweiz ist sauber genug. Und ich schwimme den ganzen Winter im Rhein, damit spare ich zuhause viel Energie, da es da im Vergleich zum kalten Wasser auch ungeheizt ganz angenehm ist.

Edja sagt:

Coole Sache! Im Winter wenns nichts zu giessen gibt im Garten kann das Dusch Wasser ja als Wc Spül Wasser gebraucht werden. Mal schauen ob ich das umsetzen kann.

Edja sagt:

Zudem waren meine 2 Mädels im Bundeslager. 4 min. duschen mussten reichen. Das versuche ich nun auch umzusetzen. Ich dusche leider oft zu lang und zu heiss, was eh nicht gut für die Haut ist.

Widmer sagt:

Stromsparen ab Sofort!
-nach Abendverkauf sofort keine Lichter mehr in den Schaufenster!!!
– auch keine Weihnachts Lichter mehr Oder weniget und Privat verbieten!
In ein Glas Sand und Kerze !
-weniger waschen…….,.
Privat : Pc nicht den ganzen Tag eingrstellt lassen!
Weniger Haushalt Apparate benützen!

powernewz-Team sagt:

Grüezi und vielen Dank für die weiteren konkreten Tipps, jeder Beiträg zählt.

m. sagt:

Ich wäre schon froh, wenn zwei Parteien in meinem 4-Parteienmiethaus nicht wöchentlich eine Waschladung mit einem Angorakäppchen oder zwei BHs bzw. mit zwei Bodenlümpen (dafür natürlich dann bei 95 Grad) waschen würden und dazu soviel Waschmittel (bei der Angorahütchen und BH-Fraktion auch noch unnötigen Weichspüler) reinkippen, dass die Waschmachienentüre regelmässig dem dadurch entstehenden Druck nicht standhält und Wasser ausläuft.
Aber naja, ist ja bloss das Klima, das dankt :/ …

Die eine Partei wohnt direkt unter mir, ich ‚geniesse‘ im Winter regelrecht eine Bodenheizung dank ihr (da ich früher ihre Katzen sittete in ihren Ferien, war das jeweils meine erste Handlung, ihre Heizung (insbesondere in Räumen, in die Katzen nicht mal durften) runterzudrehen. … echt traurig…

Moni. J. sagt:

Guten Tag ! Vielen Dank für die sehr gut dargestellten Infos.Ich bin aber von dem Geschirspüler noch nicht überzeugt. Mit Bürste, Schrubben und einem milden Handspülmittel reinigt ein Mensch umweltfreundlicher. Spülmaschinentabs beinhalten meistens gewässerschädigende Phosphate. Das Handspülen braucht weder Salz noch Klarspüler.Die Spülmaschine kann leider die grossen und sehr stark verschmutzen Töpfe reinigen ,die Küche (Arbeitsfläche ,Spüle und Elektroherd) muss auch gereinigt werden .
Na ja alles ist nicht einfach ,beim Schreiben dieses Mail habe ich wieder Strom verbraucht .
Es wäre nötig in diesem Gebiet umzudenken , ich versuche jetzt mit weniger Internet und Smartphone zu leben.
Freundliche Grüsse

powernewz-Team sagt:

Hallo Moni, vielen Dank für dein positives Feedback. Das kann gut sein, dass du (und viele andere) beim Abwaschen von Hand effektiver arbeitest und Wasser/Energie sparst. Super! Viele Grüsse aus unserem ewz-Team

Temesgen sagt:

Ich bin gespannt was alles kommt ich bin sehr beeindruckt von Ihnen Arbeit

Liebe Grüsse

Temesgen Haregot

powernewz-Team sagt:

Liebe Frau Haregot, Ihr Kommentar freut uns ganz besonders. Vielen Dank und beste Grüsse, Esther Peter

Brigitte Pauli sagt:

Wasserkocher

Guten Tag,
Ich habe einen Induktionsherd. Zählt dann der Tip mit dem Wasserkocher auch?
Freundliche Grüsse
B. Pauli

powernewz-Team sagt:

Grüezi Frau Pauli, besten Dank für Ihre interessante Frage. Mein Energieberatungskollege schätzt, dass die Einsparung mit dem Wasserkocher bei einem Induktionsherd sehr gering wäre. Eine Pfanne mit Deckel auf dem Induktionsherd könnte sogar weniger Energie brauchen. Beste Grüsse, Esther Peter, ewz

Chantal Wey sagt:

Sehr geehrte Damen und Herren
Ich habe heute auf dem Handy gegoogelt, wie man im Haushalt Strom sparen kann, und bin auf Ihre Seite gestossen. Ich habe sehr gute Tipps gefunden, die ich zum Teil schon kannte, zum Teil aber neu für mich sind. Ich bin überzeugt, dass es vielen Leuten auch so geht wie mir. Da besonders ältere Menschen mit Bestimmtheit nicht im Internet suchen wie man Strom sparen kann und froh wären, dies gerade in der heutigen Zeit zu wissen, möchte ich Ihnen einen Vorschlag machen: Vielleicht könnten die diesen Text drucken, und in die Briefkästen verteilen? (Mir ist natürlich bewusst, dass das auch Strom verbrauchen würde). Für das Verteilen, stehe ich Ihnen aber gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüsse
Chantal Wey

powernewz-Team sagt:

Sehr geehrte Frau Wey
Ihr Kommentar bereichert meinen Tag und wir freuen uns sehr, dass Ihnen die Energiespartipps so wertvoll erscheinen wie uns. Gerne nehme ich Ihre Idee auf, so dass wir die Tipps in einem ersten Schritt in Papierform bzw. zum Herunterladen anbieten können. Für die Verteilung melde ich mich gerne noch direkt bei Ihnen zurück. Beste Grüsse, Esther Peter

M.Fasler sagt:

Thema Wasserkocher. Zum Wasser kochen brauche ich immer den Wasserkocher. Brauche ich nicht alles, lass ich es erkalten, giesse es in eine Petflasche und brauche es zum Blumen giessen.

powernewz-Team sagt:

Vielen Dank für diesen Tipp, Frau Fasler. Nach kurzer Recherche sehe ich, dass abgekochtes Wasser durchaus vorteilhaft ist für Pflanzen. Ich werde das mit meinem nicht verwendeten Teewasser von jetzt an auf jeden Fall auch so machen. Beste Grüsse, Esther Peter, Redaktion

E.B sagt:

Guten Tag
man könnte den Wasserkocher vollmachen (am besten bei Niedertarif) sofern es möglich ist)
und das heisse Wasser in eine Thermoskanne umfüllen in Form von purem wasser für instand kaffee oder gleich eine kanne filterkaffee oder Tee aufgiessen .
man muss sich nicht immer neuen Kaffee oder Tee aufgiessen je nach grösse passend auch zum mitnehmen z.b für die Arbeit
vorallem jetzt wenn s langsam kalt wird

Ruth Lüscher sagt:

Ich verwende schon seit X Jahren Durotherm Pfannen von Kuhn Rikon. Die halten lange warm und brauchen wenig Strom. Z.B. Teigwaren in kochendes Wasser geben, umrühren Deckel drauf und die werden in kurzer Zeit gar. Ohne weiteren Strom.

woerni sagt:

komisch, da soll man im haushalt pingelig auf den stromverbrauch achten – andrerseits wollen alle ein elektrofahrrad, ein elektroauto etc. – da komm ich mir verschaukelt vor.

E.B sagt:

ich kann s verstehen
denn falls es je zu strom sparzeiten kommen würde werden so einige elektro Autos stillstehen

Rurh Dar-Ryter sagt:

Guten Tag.

Ich habe eine frage! Um welche Zeit ist der Strom günstig?

Freundliche Grüsse

R.Dar

powernewz-Team sagt:

Guten Tag. Sofern Sie in der Stadt Zürich wohnen, gilt von 22-6 Uhr der sogenannte Niedertarif: https://www.ewz.ch/de/private/strom/tarife/tarifuebersicht.html Auch in Ihrer Wohngemeinde bzw. bei ihrem Energieversorger gibt es vermutlich eine ähnliche Übersicht. Freundliche Grüsse aus der powernewz-Redaktion

Claudio De Giacomi sagt:

Dieser Tipp » Wasserkocher nutzen und das Wasser in den Kochtopf umgiessen» spart keine Energie, sondern benötigt sogar mehr! Grund ist, dass nicht nur das Wasser erwärmt werden muss, sondern auch der Wasserkocher selbst. Beim Umgiessen des heissen Wassers in die kalte Pfanne, gibt der noch heisse Wasserkocher die Wärme dann in den Raum ab.

powernewz-Team sagt:

Grüezi Herr De Giacomi. Da haben Sie ein interessantes Detail erkannt und sind in der Profi-Liga unterwegs. Denn: Giesst man das siedende Wasser z.B. zum Spaghettikochen in eine kalte Pfanne um, dann hat man den Effizienzvorteil durch die notwendige Erhitzung der Pfanne tatsächlich teilweise verloren. Wenn die Pfanne aber bereits warm ist, weil man einen Teil des Wassers in der Pfanne erwärmt, und danach noch aus dem Wasserkocher dazugiesst, dann ist es effizienter, als alles in der Pfanne zu erhitzen.
Wichtig ist, nur so viel Wasser zu erwärmen, wie man wirklich benötigt. Für einen Tee beispielsweise ist der Wasserkocher auf jeden Fall die effizienteste Variante.
Besten Dank dafür und viele Grüsse, Esther Peter (ewz)

E.B sagt:

echt das wusste ich nicht danke für den Tipp

Sonja Ballmer sagt:

Sehr informativ

Anonym sagt:

Elektro Autos abschaffen hilft auch schon