«In der Schweiz wird es sechs Grad wärmer»

Reto Knutti auf einem Sessel sitzend, unscharf im Hintergrund die Workshopteilnehmer an der Arbeit.
Reto Knutti gilt als einer der weltweit führenden Klimaforscher. Der Professor für Klimaphysik an der ETH Zürich hält es für richtig, dass sich die Stadt Zürich energiepolitisch Ziele setzt, die überambitioniert scheinen. Zum Beispiel, bis 2030 den CO2-Austoss auf Netto Null zu reduzieren. «Wir stehen vor einem Systemwechsel», sagt der 46-Jährige.
Klimawandel von Daniel Ryser, 11.10.2019

Reto Knutti ist ein Mann der Stunde. Als ETH-Klimaforscher und einer der Hauptautoren des letzten grossen Berichts des UNO-Weltklimarats ist der Forscher quasi einer der Hauptzeugen der politischen Klimajugend geworden. Für das Fotoshooting traf powernewz den ETH-Professor an der ‚ETH Week 2019‘, bei welcher sich 200 Studierende dem Thema «Rethinking Mobility» widmeten.

Reto Knutti ist kein Ideologe, sondern Physiker, der im Rahmen einer langen Laufbahn irgendwann entschied, sich auf die Klimafrage zu spezialisieren – einem Forschungszweig, wie er beim Gespräch mit Morgenkaffee in seinem ETH-Büro mit Blick über Zürich sagt, «deren Ursprünge auch in den Sechzigern liegt, als den damaligen US-Präsidenten Berichte vorgelegt wurden, die gefährliche Einflüsse auf das Klima thematisierten». Die Gründung des UNO-Klimarats vor dreissig Jahren habe dazu geführt, dass man durch intensive Forschung erkannt habe, dass «man ein grosses Problem hat». 

Ein Problem, das der Forscher ziemlich nüchtern beschreibt, was nicht gerade beruhigender wirkt. «Aus der Perspektive eines fünfzigjährigen Schweizers, der sich nur für sich selbst interessiert oder dafür, wiedergewählt zu werden, gibt es kein Problem», sagt Knutti. «Aber meine Tochter ist jetzt acht Jahre alt. Sie wird das Ende des Jahrhunderts wohl noch erleben. Dann sind wir ohne sofortige Massnahmen bei einer weltweiten durchschnittlichen Temperaturerhöhung von fünf Grad. In der Schweiz werden es vermutlich sogar mehr sein, sechs oder sieben Grad. Fünf Grad in die andere Richtung, als Vergleich, hatten wir weltweit bei der letzten Eiszeit, als etwa Zweidrittel der Schweiz von Eis bedeckt waren. Wir stehen vor dramatischen Veränderungen.»

Die Arbeit des UNO-Weltklimarats IPCC habe über die Jahre einen graduellen Schritt zu einem besseren Verständnis der Problematik bedeutet, sagt der Forscher, aufgewachsen in der Nähe von Bern mit einer Liebe zu den heimischen Bergen, der Natur, die sich dann irgendwann in der Arbeit widerspiegelte. «Eine junge Generation hat es nun geschafft, aus diesen rationalen Zahlen und nüchternen Betrachtungen eine emotionale Geschichte zu kreieren», sagt Knutti. Deshalb erstaune ihn der Zeitpunkt der Proteste nicht: «Wir haben noch nie so viel gewusst wie heute.»

«Fünf Grad in die andere Richtung, als Vergleich, hatten wir bei der letzten Eiszeit.»
Eine Workshopteilnehmerin erklärt ihre Arbeit. Reto Knutti und weitere Teilnehmer hören interessiert zu.
Porträt von Reto Knutti mit Blick in die Kamera.
Dr. Reto Knutti ist Professor für Klimaphysik an der ETH Zürich. Er forscht und lehrt in verschiedenen Gebieten rund um das Thema Klimawandel. Unter anderem ist er einer der Leitautoren beim vierten und fünften UN-Klimabericht des IPCC.
Reto Knutti während des Workshops.

Der ETH-Klimaphysiker ist derzeit fast pausenlos unterwegs. «Das Interesse an unseren Erkenntnissen hat sich im vergangenen Jahr etwa verfünffacht. Ich kriege täglich Anfragen von Medien, Wirtschaftsverbänden, Banken, Schulen», sagt Knutti. 

Er sehe sich nicht als Missionar. Es sei nicht seine Aufgabe, die Welt zu retten. Und trotzdem: Warum die extrem zeitraubenden Reisen, die eigenen Forschung zu präsentieren? 

«Wenn wir in der Schweiz eine vom Steuerzahler finanzierte Forschung auf einem hohen Niveau haben, dann ist es nur richtig, wenn wir unsere Informationen zur Verfügung stellen», sagt er. «Damit die Öffentlichkeit, die Politik, möglichst gut informiert sind. Wenn das Parlament etwas wissen will zum Thema Landwirtschaft und Klima, dann ist klar, dass wir die entsprechende Expertise zur Verfügung stellen. Ansonsten würden wir irrelevant.» 

Die Öffentlichkeitsarbeit habe einen Rückkoppelungseffekt, sagt Knutti. Je mehr man mache, je mehr Anfragen kriege man. Umso mehr Aufmerksamkeit bekommt man auch an Orten, die einem wenig schmeicheln. Die ‚Weltwoche‘ bezeichnet den ETH-Mann als «Klima-Apokalyptiker» und greift ihn für seine Forschung regelmässig persönlich an. ‚Weltwoche‘-Chefredaktor und SVP-Nationalrat Roger Köppel bezweifelt den Klimawandel als eine «Modebewegung» von «Betrunkenen», wie er einmal twitterte. All die tausenden Berichte, die Forschung, die Erkenntnis der Grundlagenphysik, wo bereits im Jahr 1850 festgehalten wurde, dass CO2 in der Luft das Klima wärmer macht, lange bevor irgendjemand von einem Klimawandel sprach – «tönt nicht gerade nach einer Modeströmung, die schnell vorbeigeht», antwortete ihm Knutti ebenfalls auf Twitter. 

Spätestens seither steht Knutti quasi unter Dauerfeuer der ‚Weltwoche‘, ein Feuer, das zwar kaum wahrgenommen wird, aber dennoch eine grundsätzliche Frage aufwirft: Warum ist das Thema Klima derart politisch aufgeladen? Warum gilt man, wenn man den menschengemachten Klimawandel für eine Tatsache hält, heute automatisch als links? Und warum als rechts, wenn man ihn anzweifelt? Das Problem seien weniger die Erkenntnisse der Forschung, sagt Knutti. Das Problem sei, dass sich die Massnahmen, die zur Lösung erforderlich seien, automatisch politisch einreihten. Das Klimaproblem sei eigentlich ein Kollektivproblem, das Lösungen erfordere, die im Dienst der Gesamtgesellschaft stünden, sagt Knutti. «Das passt wunderbar ins Narrativ der Linken, und es passt überhaupt nicht in ein neoliberales Weltbild, das auf eine maximale Freiheit und einen minimalen Staat setzt.»

Politische Instrumente zu bestimmen, sei nicht die Aufgabe eines Klimaforschers, sagt Knutti. Aber es liesse sich eben belegen, dass Emissionen so lange gestiegen seien, bis der Staat lenkend eingegriffen habe. «Ohne Staatseingriffe änderte sich nichts. Deswegen ist es ein Links-Rechts-Problem. Deswegen spricht die ‚Weltwoche‘ vom Klima-Kommunismus. Denn wer die Geschichte betrachtet, weiss, dass von allen Umweltproblemen – Abfall, Abwasser, Luftqualität, Ozonloch, Asbest, Phosphat – kein einziges durch den Markt oder durch Eigenverantwortung allein gelöst wurde. Egal ob bei den herkömmlichen Glühbirnen, die durch LED ersetzt worden seien, beim Katalysator, dem Partikelfilter, den Kläranlagen, dem FCKW: Immer ist es nur deutlich vorwärts gegangen, wenn der Staat Regeln aufgestellt hat.» 

Das habe die Klimafrage zur Ideologiefrage gemacht, sagt Knutti. Umfragen in den USA zeigten, dass Demokraten schon immer mehr an einen Klimawandel glaubten und Republikaner immer weniger. «Vor zwanzig Jahren war das noch ausgeglichen», sagt der Forscher. «Dann ging plötzlich die ideologische Schere auf.»

Reto Knutti sitzt in der Mitte einer Stuhlreihe. Im Hintergrund die Workshopteilnehmer.
«Ohne Staatseingriffe änderte sich nichts.»

Wir blicken von seinem Büro hinab auf Zürich, die Kuppel des ETH-Hauptgebäudes, den See, den Uetliberg, den Prime Tower. Interessiert den globalen Klimaforscher, was im Lokalen in Sachen CO2 passiert? «Ja, es interessiert mich sehr», sagt Knutti. In der Schweiz seien die technischen Möglichkeiten gross. Die Klimaziele ambitioniert, gerade in Zürich: Er verfolge mit grossem Interesse, wie die Stadt Zürich das «sehr ambitionierte Ziel» umsetzen wolle, den CO2-Ausstoss bereits 2030 auf Netto Null zu reduzieren. «Da stellen sich mir einige Fragen der Machbarkeit», sagt er. «Gleichzeitig halte ich es für richtig, dass sich die Stadt derart ambitionierte Ziele setzt. Denn Zürich mit seinen Ressourcen, dem dichten Öffentlichen Verkehr, wo es einfacher ist als auf dem Land, in eine bestimmte Richtung zu gehen, dient letztlich anderen Schweizer Städten als Vorbild. Die 2000-Watt-Gesellschaft ist ein gutes Beispiel: Man steckt sich bewusst hohe Klimaziele, von denen andere lernen können.»

Wenn es nach Knutti geht, könnten wir nicht genug Solaranlagen auf Häuser schrauben. Oder Windanlagen bauen. Oder zur Not auch einen neuen Stausee. Man hält dem Forscher Landschaftsverschandelung entgegen, er antwortet, das sei mit Blick auf eine mögliche Klimakatastrophe ein kleines Problem. Und mit Blick auf die Stadt Zürich sagt er: «Die Leute müssen sich schon auch dringend bewusstwerden, was der politisch eingeschlagene Weg ganz konkret bedeutet, den man in Zürich in knapp zehn Jahren vollenden will: Null CO2, das heisst nicht, dass wir ein bisschen sparen müssen. Null bedeutet Null. Den Verbrennungsmotor gibt es dann nicht mehr. Punkt. Die Ölheizung: Sie gibt es dann nicht mehr.»
Wir stünden vor einem Paradigmenwechsel, sagt der ETH-Forscher: «Vor einem Systemwechsel in der Art, wie wir unsere Energie produzieren und wie wir uns fortbewegen.» 

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Kommentare (26)

Urs Gassmann sagt:

In der Fachwelt ist allgemein etabliert, dass sich das Klima nicht voraussagen kann; selbst der Weltklimarat (IPCC) bestätigt dies. Nun muss aber Herr Professor Knutti eine ausserordentliche Koryphäe sein, dass er eine Klimaerwärmung von 5° C in Aussicht stellt. Vielleicht vertritt er aber auch bloss seine Meinung dermassen vehement übertrieben, weil er sich gar nicht leisten kann, sich auf normal-wissenschaftliche Forschung zu beschränken und dabei eigentlich zu einer anderen Theorie kommen müsste. Intelligent ist er allemal, denn er ist als ETH-Professor Angehöriger eines Bundesbetriebs und weiss, dass er sofort seine Stelle verlieren würde, wenn er nicht die offizielle Meinung verträte.

Christof Keller sagt:

Diese ganze Klimahysterie wurde eingeleitet um der Wirtschaft einen gewaltigen „Schub“ zu geben. Da geht es um hunderte von Milliarden wenn nicht letztlich um Billionen von Franken. Man denke nur an die Wende in der Mobilität. Die Elektrofahrzeuge sind im Vormarsch und die Autobauer kämpfen um Marktanteile. Ungeachtet wie der Strom beschafft werden kann und wie sich die grossen Schwankungen der Verteilnetze beherrschen lassen. Abgesehen davon ist die Entsorgung der giftigen E-Autobatterien nicht gelöst.
Es scheint sich auch in der Wirtschaft alles um das Klima zu drehen. Wie heisst es oft in der Werbung: „gut fürs Klima“.

Jan Burger sagt:

Wer als Gegenstück von linker Politik explizit „neoliberale“ Politik nennt, hat sich politisch schon geoutet. Wer in der Stadt Zürich Netto-Null bis 2030 befürwortet, ebenso – man denke alleine an die Investitionszyklen. Da hilft es wenig, zu betonen, die Instrumente seien der Politik überlassen.

Und wer zwischen den Zeilen ernsthaft behauptet, Gesellschaften, wie sie sich die Linke wünschen, würden zu mehr Umweltschutz führen, der muss schon sehr angestrengt von den real existierenden, sozialistischen Staaten wegsehen. Die griffigen Umweltschutzmassnahmen sind zwar zum Teil mittels Grenzwerte etc. herbeigeführt worden. Aber immer im Rahmen von marktwirtschaftlichen – sorry, „neoliberalen“ – Systemen. Ein Systemwechsel ist mitnichten angesagt.

Schuster bleib bei Deinen Leisten.

Andreas Speich sagt:

Grössenordnung der Klimakrise hin oder her: Die Schweiz braucht eine zuverlässige Stromversorgung und mindestens 4 mal mehr als heute um NULL CO2 erreicht zu können. Sonst geht zwar nicht das Licht aus, aber unsere Abhängigkeit von Stromimporten wird sehr heikel und unberechenbar. Woher den Strom nehmen? Atomkraftwerke haben sich bereits als unwirtschaftlich erwiesen im Vergleich zu grossen Windkraftanlagen. Solche können wir nicht auf die Alpen stellen — sondern schwimmend zum Beispiel im Mittelmeer im Golfe du Lion ca. 100 km vor Marseille am Rand des Festlandsockels. Mit HVDC-Gleichstrom-Technik (high-voltage direct current) kann der Strom vom Mittelmeer mit weniger als 4% Verlust in die Schweiz gelangen. EQINOR, die renommierte norwegische staatliche Energieagentur macht vor, wie es geht: 25 km vor der schottischen Ostküste hat EQUINOR bereits vor Jahren eine Schwimmende Windfarm HYWIND erstellt, die bestens funktioniert https://www.equinor.com/en/what-we-do/hywind-where-the-wind-takes-us.html. Der Strom wird durch ein Seekabel in die küstennahen Städte geleitet Auf dem offenen Meer ist die Windkraft doppelt so hoch wie auf dem Festland. EQUINOR und andere erachten diese Energiegewinnung als das beste Zukunftsmodell.

Eine grosse Schwimmende 32 GW Windfarm HYWIND SWISS wird pro Jahr halb so viel kosten wie unsere (irrsinnigen!) Agrarsubventionen. Der Strom von HINWIND SWISS wird die Konsumenten nicht mehr als heute kosten. Also los ihr Politiker und Wirtschaftskapitäne — und hört endlich auf über die Klimaforschung zu mäkeln. Alles strom- und solar-betrieben ist mittelfristig viel kostengünstiger als Öl, Benzin, Gas und Atomkraft — und nebenbei noch umweltverträglicher und klimakonform. Macht aus der ganzen Problematik keine Ideologie, sondern beeilt euch endlich langfristig ökonomisch zu denken und in die Zukunft rentabel viel Geld zu investieren!

Andreas Speich
ehem. Stadtforstmeister von Zürich/Sihlwald
andreasspeich66@gmail.com

Matthias Schneebeli sagt:

Nur wenige würden einen NASA-Ingenieur, einen Astronomen, einen CERN-Physiker oder einen Meterologen belehren. Beim Klima aber ist jeder esoterische Dreck gut genug, ausgewiesene Klima-Spezialisten zu „widerlegen“. Wie sich auch hier in den meisten Kommentaren zeigt. Schauderhaft.

Urs sagt:

Ist Herr Knutti wirklich der Meinung wir Schweizer reten das Klima.

Ein Mathematiker sagt:

Der gute Herr sollte sich mal um die Fehlerquoten seiner Berechnungen, um die Fehlerquoten der zugrundliegenden Messungen und um die längerfristigen natürlichen Temperaturschwankunden kümmern. Dann würde er sehr bald feststellen, dass die Wahrscheinlichkeit seiner Aussagen eher dürftig ist.

Aber wie soll sonst ein Physiker zu öffentlichem Ruhm kommen, als durch eine von 99.9999% der Leser gar nicht ernsthaft überprüfbare Behauptung, welche dem trendigen, subjektiven Empfinden entspricht?

Auch seine Berechnungen, wie die Erderwärmung (angeblich) verhindert werden kann, übersteht keine ernsthafte Prüfung.

Aber Glauben darf jeder, was er gerne möchte. Mit Physik oder Wissenschaft hat dies aber eben wenig zu tun.

Hans-Rudolf Lutz sagt:

Ich bin auch Physiker und habe in den 60er Jahren meinen ersten Leserbrief wegen des Temperaturanstiegs auf Grund der CO2-Zunahme geschrieben. Ich bin auch SVP-Mitglied. Sie ist als einzige Partei für den Einsatz der Kernenergie. Diese ist die einzige Energieform, die rasch etwas zur Minderung des CO2 (und auch CH4)-Ausstosses beitragen kann.
Die Chinesen, Russen, Franzosen, Finnen und weitere Länder sind auch dieser Überzeugung. Der Beitrag der Schweiz gemäss neuem CO2-Gesetz ist schwachsinnig und lächerlich! Ausser mehr Beamten und deren Bezahlung durch den Steuer- und Gebührenzahler bringt sie gar nichts.

Hans von Almen sagt:

Ist doch alles Bullshit! Die Erde hat eine instabile Bahn- wenn sie sich weiter weg von der Sonne bewegt haben wir Eiszeit!
Näher – dann starke Erwärmung! Grosse Meteorit – Einschläge können die Erdbahn verändern! Bei einem unelastischen Stoss wird ein Teil der Aufprallenergie in thermische Energie gewandelt und ein Teil in kinetische Energie. Diese kinetische Energie verändert die Erdbahn. Deshalb hat es bereits vor Millionen von Jahren Kalt- und Warmzeiten gegeben, da war noch keine menschlicher Einfluss da!

Peter Müller sagt:

Bin Ing. und habe angewandte Physik studiert, durch Recherchen bin ich unter Anderem auf diese Publikation über die Erderwärmung gestossen. Stelle fest, das einzig die Kommentare von Herrn René Funk13.10.2019 um 12:17 Uhr und Herrn Daniel Münger 13. 10. 2019 der Wahrheit am nächsten kommen . Ohne CO2, gibt es kein Plankton, wir haben 2/3 Wasserfläche auf der Erdkugel die ungeheure Mengen CO2 verarbeitet, abgesehen von der Flora dieses Planeten . Die Sonneneinstrahlung : Masse x Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat, ist je nach Sonneneruptionen in Zyklen einmal mehr als ein kg Masse und in Eiszeiten etwas weniger , das bewirkt die gewaltigen Klimaveränderungen als Hauptfaktor, neben anderen Faktoren, die unbedeutend sind in der Auswirkung. Wir befinden uns derzeit in einer solchen Phase der stärkeren Sonneneinstrahlungen die einher gehen mit Stürmen und Naturveränderungen wie sie sonst nur in längeren Zeiträumen zu beobachten sind . Es ist schlicht die Lüge des Neoliberalen Systems und der Herren die dahinter stecken, nun zur Ablenkung von den sozialen Problemen wie die Schere Reich zu Arm abzulenken und die CO2 Katastrophe durch Greta angetreten, in alle Welt zu posaunen und mit Leiten zu kaschieren die diesem Mainstream blind folge leisten.
Die Menschen werden absichtlich mit dieser Klimalüge weiter im Zaum gehalten. Wann steht die ehrliche Wissenschaft endlich auf und räumt mit diesem unerträglichen angstmachenden Lügengebäude auf ? Eine friedliche Zeit wünsche .

Urs Loeliger sagt:

Zitat des des ETH-Klimaphysiker Knutti in Sachen Klimaziele 2030 in Zürich:

„Null CO2 bis 2030, das heisst nicht, dass wir ein bisschen sparen müssen.
Null bedeutet Null.
Den Verbrennungsmotor gibt es dann in Zürich nicht mehr. Punkt.
Die Ölheizung: Sie gibt es dann nicht mehr.“

Meine Ergänzungen die natürlich auch nicht realistisch sind:

Menschen gibt es dann in Zürich auch nicht mehr, da der Mensch die Athemluft mit 0,04% einatmet und mit 4% ausathmet.
Je nach Körpergewicht, Körpermasse und Aktivität der Person atmet ein Mensch zwischen 168 und 2040 Kilogramm CO2 pro Jahr aus.

Wir müssen uns auf ein wärmeres Klima vorbereiten und uns anpassen. Also Bäume pflanzen, oder als Beispiel Zusatzenergie für Klimaanlagen erschaffen. CO2 liegt nicht in unserem Einflussbereich. Eine CO2 Steuer und Verbote werden das Leben bei einer allfälligen Erwärmung zusätzlich schwierig machen!
Der Fokus vom Staat oder der Stadt Zürich und Herr Knutti sind also kontaproduktiv für die Zukunft.

Ich sehe die Beweise noch nicht, dass der Mensch einen messbaren Einfluss auf das Weltklima hat.
Die Natur ist mit über 99% am Weltklima beteiligt, wie Sonnenaktivität, Sonnenabstand und Naturereignisse wie Vulkane.
Viele Wissenschaftler (nicht alle) und zuviele Politiker denken nur in engen Grenzen und missachten das ganze Sonnen-System. Es gab schon immer Jahrtausende mit Erwärumg und Abkühlungen die wir nicht beeinflussen können.

Langfristig werden die Menschen überleben, die sich anpassen können und nicht vom Staat daran gehindert werden!

Patrick Rüegg sagt:

All euer wissenschaftliches Geleier geht mir so was von auf den Geist.
Die einzige Frage die man sich doch stellen muss ist, glaube ich das all das was wir tun, keinen Effekt, keine Wirkung auf unser Klima und unseren Planeten hat?
Umweltschutz tut in allen Belangen not. Sei es in der Luft, zu Land oder im Wasser. Wir haben es mit unserer Ignoranz geschafft alles aus dem Gleichgewicht zu bringen. Damit vermutlich auch das Klima.
Wen wundert?
Wir sollten uns nachhaltig ändern und zwar zackig und dies nicht nur fürs Klima sondern für unseren Planeten.

Florian Schweizer sagt:

Ich glaube, was ich sehe und spüre…
…und das sieht nicht gut aus, respektive es fühlt sich immer wärmer an.
René Funk sagt es seien bloss 0.041% CO2 in der Atmosphäre. Bei einem älteren Post von ihm waren es noch 0.038%. Das war noch in diesem Jahr. Es scheint also immer mehr CO2 in der Atmosphäre zu geben, sofern seine publizierten Zahlen stimmen. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren es rund 0.02%. Der CO2- Gehalt in der Atmosphäre steigt also rasant an. Und wer es immer noch nicht kapiert hat: Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre beflügelt den Treibhauseffekt, also wird es wärmer!
P.S. Herr Funk ist ein SVP-Anhänger und dazu ein Klimaleugner!

max werner sagt:

Nach soviel ernsten Kommentaren, vielleicht etwas Humor gefällig? Schon lange her aber immer noch aktuell, George Carlin, bless his soul, über die `Arrogance of Mankind`
https://www.youtube.com/watch?v=2cjRGee5ipM&feature=related

Roland Will sagt:

René Funk, ich gebe Ihnen uneingeschränkt Recht, die Computersimulationen können im komplexen, von vielen Einflüssen, auch und besonders die Sonne, immer wieder geänderten Parametern eine zukünftige Klimavorhersage gar nicht machen. Es gelingt nicht mal das Wetter zuverlässig für drei Tage vorherzusagen. Wenn die Sonnenstrahen, die Sonnenwärme in die Atmosphäre rein kann, dann sie auch raus, die Kälte in den Wüstennächten beweist das klar. Auch hier, die Chronologie von Pünderich an der Mosel zeigt stärkere Klimaextreme auf als heute, wohlgemerkt in vorindustrieller Zeit,
https://www.puenderich.de/puenderich/dorfchronik-und-geschichte/chronologie-der-geschichte-von-puenderich/
wäre das heute, dann würden die derzeitigen Möchtegernklimaexperten rotieren, Knutti ist nicht ernstzunehmen, er ist selbst ein Betrogener.

Richard Oberle sagt:

@René Funk immerhin sind wir uns einig, dass die Natur keine Katastrophe kennt, höchstens Verschiebung von Gleichgewichten.

R. Funk sagt:

Herr Oberle

Fals Sies nicht geschnallt hatten, ich bin Forscher und Hauptautor des wissenschaftlichen Blogs http://www.centil-europe.ch.
Und die oben im Kommentar geposteten Berechnungen stammen grösstenteils von mir. Wenn einige Schreiber hier nur ein bischen über Grundwissen in den Themen verfügen würden, wüssten Sie, dass CO2 mit nur 0.041% in der Atmosphäre vor kommt und der menschliche Anteil davon 4% beträgt. Das sind lächerliche 0.0016% oder 16 Moleküle auf 1 Million andere Moleküle. Im Vergleich behaupten Sie die hier Reto Knutti glauben, dass 1 dl Heisses Wasser ein ganzes Schwimbadbecken von 60 Meter Länge auf 20 Meter Breite und 2 Meter Tiefe um 6 Grad erwärmen könnte. Das muss stimmen, denn ich habe das mit einer Computersimulation berechnen lassen, so wie es Knutti tut.
In Wahrheit ist beides völliger Mumpiz und schlicht, im Fall von Knutti eine wissentliche Irreführung und Lüge!

Centil-Europe

powernewz-Team sagt:

Wir möchten möglichst viele Kommentare als Meinungen publiziert lassen – können jedoch kaum tolerieren, dass ein weltweit anerkannter Physiker wie hier als „Lügner“ bezeichnet wird. Wir bitten unsere Leserinnen und Leser, dies zur Kenntnis zu nehmen und den scharfen, oft persönlichen Angriff zu Gunsten eines konstruktiven Dialogs zu unterlassen.

Richard Oberle sagt:

Ich habe keine Illusionen, aber Visionen.

Wir werden weiterwursteln wie bisher, weil das in der Natur des Menschen liegt.
Wir werden Weh klagen über die Naturkatastrophen.
Die frostfreien Täler werden zugeschüttet von Stein- und Schlammlawinen.
Die Ländereien mit ihren schönen Gebäuden und Städten werden von Wirbelstürmen hinweggefegt.
Die Strände werden von Hochwasser, Sturmfluten und Tsunamis ausradiert.
Und in einigen tausend Jahren wird die mittlere Erdtemperatur von 21 °C wieder auf 14° C gesunken sein. Die Überlebenden haben sich wilde Pferde eingefangen, mit denen sie die Felder wieder bestellen und an den Flüssen kann wieder Schwemmholz für das Heizen und Kochen eingesammelt werden.
Und in einigen tausenden Jahren werden die Überlebenden die Gekreuzigte verehren. Und der letzte @KoeppelRoger wird langsam begreifen was damals, als @GretaThunberg gekreuzigt wurde, schiefgelaufen ist.
Das Klima aber ist gerettet! Die Menschheit ist auch gerettet, bis zum nächsten Mal.

Ganymed Schnetzler sagt:

Viel verschwurbelte Meinungen und Unwahrheiten unter den bisherigen Kommentaren. Ich gebe meinen Senf nicht dazu, es hat keinen Wert. Ausser: Herr Knutti hat Recht.

Thomas Binder sagt:

B​e​​​​​​​​i​​​​​m​​ Thema „anthropogener Klimawandel“ zeigt schon ein kurzer mutiger Blick in die für viele unangenehme Realität, dass es für einen relevanten Beitrag von anthropogenem CO2 an der immerwährenden, in erster Linie durch Sonne, kosmische Strahlung, Wolken und Ozeane – Tiefpassfilter des Klimasystems wegen ihres Wärmeinhalts – induzierten, natürlichen Klimaveränderung keinen einzigen Beweis gibt, insbesondere auch nicht dafür, dass die Verdoppelung von CO2 die mittlere globale Temperatur um mehr als 1.5oC erhöht, was gemäss IPCC und “Paris” kein Problem darstellt, weniger als 2.0oC das erklärte Ziel ist und, dass die modellierten aka simulierten Prognosen der politischen Institution IPCC, seit 1990 etwa alle fünf Jahre „Weltuntergang innerhalb von zehn Jahren”, immer falsch waren. Noch viel schlimmer: Weil die durchgeknallte Verschwörungstheorie „Sonne, kosmische Strahlung, Wolken und Ozeane gibt es nicht: (Anthropogenes) CO2 ist der Regelknopf des Klimas” eine intellektuelle Absurdität darstellt, mussten NASA, GISS und IPCC Daten fälschen aka „adjustieren“ aka „homogenisieren“. Sie haben die römische Warmperiode, die mittelalterliche Warmperiode, die Warmperiode der 1930er- Jahre und die globale Abkühlung von 1945-1975 einfach aus dem kollektiven Gedächtnis gelöscht zugunsten des intelligenzneutralen Man(n) made Hockey Stick – der grösste Wissenschaftsbetrug aller Zeiten!

Ich finde es richtig, die Umwelt zu schützen. Ich finde es falsch, mit jährlich Milliarden, global Billionen, und asozialen CO2-Abgaben (angeblich) CO2 reduzieren zu wollen, weil dies am Klima, selbst wenn das IPCC Recht hätte, nichts ändert solange dies insbesondere China und Indien nicht auch tun, und weil im Übrigen CO2 bloss etwas erwiesenermassen tut: Unseren wunderbaren Planeten immer noch grüner machen.
​​​​​​​​​​​​​​
​​​​​​​​​​​​​​​​​​I​m​ Übrigen fände ich es ohnehin viel wichtiger, endlich das Selbstverständliche zu tun: Mit diesen jährlich Billionen die von der “psychopathischen Machtelite” vorsätzlich induzierten Hunger, Elend, Krankheiten und Kriege zu bekämpfen, das zwischenmenschliche Klima zu verbessern, wofür es angeblich nie Geld gibt.

„We have now sunk to a depth at which restatement of the obvious is the first duty of intelligent (wo)men.“
(George Orwell)

Es gibt keine Evidenz für einen relevanten Einfluss von (anthropogenem) CO2 auf das Klima, und die Prognosen des IPCC waren seit 1990 immer falsch!

Wie der menschliche Organismus ist der “Organismus Erde” – zur Abwechslung etwas Esoterik hat noch keinem Wissenschaftler geschadet – unglaublich stabil (Homöostase) dank zahlreicher negativer Rückkoppelungs- und höchstens weniger positiver Verstärkungsmechanism​​​​​​​en. Dies war die Voraussetzung, dass sich Leben auf der Erde überhaupt entwickeln und manche Spezies hunderte Millionen Jahre und länger überleben konnte. Die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre lag vor hunderten Millionen Jahren als es, zumindest meines Wissens, schon Leben gegeben hatte, bis zu etwa 20 mal höher als heute, vor etwa 75 Millionen Jahren um 1000 ppm und unter etwa 150 ppm stirbt alles Leben aus. Vor wenigen Millionen Jahren war das Leben bei etwa 180 ppm nahe an seinem Ende angelangt.

Die verantwortungsvolle empathische Menschheit im allgemeinen, Ärzte und andere “Life Scientists” im speziellen, müssen sich heute mutig gegen den “Anti-CO2-” und somit “Anti-Lebens-Kult” verantwortungsloser Technokraten stellen, um die Menschheit vor sich selbst und die Fauna und Flora vor der Menschheit zu beschützen, indem wir diese intellektuelle Absurdität, mitsamt des aus dem faktenfreien Vakuum erfundenen positiven Verstärkungsmechanism​​​​​​​​us durch Wasserdampf, endlich überwinden, reale Toxine und die Psychopathen, welche diesen weiteren neoliberalen Wahnsinn erfunden hatten, bekämpfen und CO2 als Quelle allen Lebens wieder lieben lernen!

Als nicht hirntoter Humanist, Wissenschaftler und Arzt darf ich schreiben, dass der arrogante, ignorante, intolerante “Anti-CO2-” und somit “Anti-Lebens-Kult” #IPCCCO2Hoax etwas vom inhumansten, unwissenschaftlichste​​n und kränksten überhaupt ist, das sich Psychopathen jemals ausgedacht hatten, um die empathische Menschheit hereinzulegen!

Werner Bechtel sagt:

Ohne Kernenergie geht das nicht, oder ist nicht bezahlbar. Wirtschaftsstandort.
Wer etwas anderes sagt, ist gegen Klimaschutz. Deutschland nach 10 Jahren CO2 Ausstoss gleich, und die Speicherproblematik wurde noch nicht angegangen.

Hansruedi Tscheulin sagt:

Knutti hat insofern recht, als es bald wieder Sommer und damit wärmer wird… Dass es bei uns generell 6 °C wärmer wird, ist eine blosse Behauptung. Er scheint sie aufgrund seiner Berechnungen gemacht zu haben. Dabei schrieb das IPCC 2001 selbst, Wetter und Klima liessen sich nicht berechnen. Dazu kommt, dass Knutti dvon ausgeht, dass das CO2 einen bekannten und gemessenen Einfluss auf das Klima hat. Das stimmt auch nicht. 2013 schrieb das IPCC, es könne ihn nur SCHÄTZEN und irgendwo zwischen 0.6°C und dem 15-fachen, 9°C ansiedeln (ECS). Das ist unbrauchbar..

René Funk sagt:

Wenn Sie physiker sind, sollte es Ihnen eigentlich nicht so schwierig fallen, meine physikalischen Berechnungen nachzuvollziehen, bzw. korrekt interpretieren zu können! Ausserdem glaube ich, dass Sie absolut keine Ahnung davon haben, wie eine Klimazone hergeleitet wird? Denn ein Weltklima existiert schlicht und ergreifend nicht!
Es wurden bisher nur Klimazonen hergeleitet. Eine Klimazone wird aus den Wetterdaten aus einer bestimmten Region über einen Zeitraum ab 30 Jahren der Vergangenheit hergeleitet. Eine Klimazone ist nichts anderes als statistische Wetterdaten der Vergangenheit. Können Sie mir bitte erklären, wie Sie Wetterdaten der Vergangenheit genau schützen wollen? Mit Fahrzeug Enteignungen, unnötigen nichtsbringenden neuen Abgaben und Steuern, welche nichts anderes als die massive Vergrösserung der Armut nach sich ziehen? Durch unnötige ideologisch begründete irrationalen Verboten? Massive Behinderung des Individualverkehrs, welche auch Elekro-Fahrer treffen?

Abgesehen davon waren die Gletscher im mittelalterlichen Klimaoptimum vor 400 Jahren vollständig abgeschmolzen und vor 24’000 Jahren erstreckten sich die Gletscher über die gesamte Schweiz bis nach München und den Bodensee. Sie wollen offensichtlich die komplette Vergletscherung der Schweiz?

Biologische Grundlagen
Um es auch für Sie klarzustellen, ohne CO2 gäbe es auf diesem Planeten keine Photosynthese und damit keine Pflanzen und keine Tiere. Nichts! Bereits die Reduktion des Spurengases CO2 von derzeit 0.041% (410ppm) auf 0.035% (350ppm) hätte massive Rückgänge der Nahrungsmittelerzeugung zur Folge! Es ist eine biologische Tatsache und elementarste Grundlage der Photosynthese, welcher durch den Calvin-Zyklus bis ins kleinste Detail dokumentiert ist, dass umso mehr CO2 vor kommt, desto üppiger, schneller und mit weniger Wasser Pflanzen wachsen können. Ein direktes Beispiel ist die Dokumentation 2er Aquarien, bei dem eines mit CO2 gedüngt wird.
Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass Politiker so dumm sind und solches naturwissenschaftliches Elementarwissen nicht kennen.

Physikalische Grundlagen
Die Form von O-C-O erlaubt nur 2 Haupt-Bindungsdehnungs-, 1 Biege- und 1 Rotationsmodi, die zu einer Infrarotabsorption führen. CO2 absorbiert bei λ = 15 μm und λ = 4.25 Infrarotwärme. Die stärkeren Linien bei λ = 4.25 μm, u = 7.25, erfahren eine 100-mal kleinere Überlappung zur schwarzen Körper Strahlung, als die Linien nahe 15 μm. Dementsprechend kann dieses Band nur einen kleinen Beitrag zur absorbierten Energie leisten.

Die Absorptionswahrscheinlichkeit und damit die Absorbtion einer spezifischen Linie ist proportional zum Produkt pv(j) (1 – pc(j)). Die Boltzmann-Statistik bestimmt die Besetzungswahrscheinlichkeit 7, pv, c (j) = exp (- Ev, c (j) / kBT).

Nach einem Absorptionsereignis befindet sich das CO2-Molekül in einem angeregten Zustand mit einer geschätzten Lebensdauer, τrad = (uj / ∆uj)2 / ν ≈ 6μs 6μs für die 15 μm Linie. Dies entspricht der spontanen Strahlungszerfallsrate, Rrad = 1,7x10hoch5 s-1. Kollisionen mit den dominanten Gasen der Atmosphäre führen zu einem nicht strahlenden Zerfall. Auf Meereshöhe und T = 288 K ist die Kollisionsrate aller Gasmoleküle etwa umgekehrt zur mittleren freien Zeit zwischen den Kollisionen. Sein Wert ist 7 x 10hoch9 s-1. Die aktuelle CO2-Konzentration beträgt cco2 = 400 ppm. Dies führt zu einer nicht strahlenden Kollisionsrate mit dem CO2 Rnon = 28 x 10hoch5 s-1. Die Chancen der Strahlungsemission in dieser Situation sind durch Rrad / (Rrad + Rnon) ≈ 0.06 gegeben. In der Troposphäre, in der der größte Teil der Absorption stattfindet, erwärmt der größte Teil der vom CO2 aufgenommenen Energie die dominanten atmosphärischen Gase. Dies ist jedoch in der Stratosphäre und noch höheren Ebenen nicht mehr der Fall, wo die Kollisionsrate dramatisch abnimmt.

Die Atmosphäre weist eine starke Druck- und Temperaturabhängigkeit bei der Höhe über dem Meeresspiegel auf.
Die Absorptionsfestigkeit hängt stark von der daraus resultierenden großen CO2-Konzentrationsschwankung ab.
Zunächst betrachten wir eine isotherme Atmosphäre von T = 288 K mit einer exponentiellen barometrischen Druckabhängigkeit. Die charakteristische barometrische Höhe, bei der der Druck im Vergleich zum Meeresspiegel auf 1 / e fällt, ist x0= 7996 m hoch9. Die Annahme einer konstanten Temperatur ist erfahrungswidrig. Es neigt dazu, die Absorption zu überschätzen, da die Temperatur für alle x < 12 km sinkt. Reduzierte Temperaturen implizieren eine geringere Wahrscheinlichkeit für den Grundzustand und eine geringere Absorption. Zweitens beinhalten die halben Breiten der Absorptionslinien Kollisionen und Dopplerverschiebungen. Diese Werte werden auch bei hohen atmosphärischen Werten reduziert. Diese Tatsache führt wiederum zu einer leichten Überschätzung der Absorption. Wir nähern die CO2-Absorption für eine bestimmte Linie an durch

α(x, uj) = α0(uj) exp(– x / x0),

IR-Absorptions- und Rückstrahleffekt (Photonenrecykling) kann vernachlässigt werden.

Den etwas umfangreicheren Berechnungsteil habe ich an dieser Stelle übersprungen.

Ich habe ∆Fmax und ∆Tmax für vier Konzentrationen berechnet, nämlich 400 ppm, 800 ppm, 2000 ppm und 4000 ppm. Sie können sehr genau mit logarithmischer Konzentrationsabhängigkeiten ausgestattet werden. Wir erhalten die folgenden Ausdrücke für ∆Fmax / Wm-2 und ∆Tmax / K, wenn wir cco2 in ppm messen und auf 400 ppm normieren.
∆Fmax = 1.881 loge (cco2 / 400),
und
∆Tmax = 0,347 Loge (cco2 / 400).

Eine Verdoppelung des derzeitigen cco2-Wertes führt zu ∆T < 0,24 K. Der zehnfache Wert von cco2 ergibt ∆T < 0,80 K. Diese moderaten Temperaturanstiege sind überhaupt nicht kritisch. Da in der freien Natur (Atmosphäre) der 2. Hauptsatz der Thermodynamik von der Tagesphase zur Nachtphase immer wieder, seit 4 Milliarden Jahren bewiesen wird, kann CO2 überhaupt keinen Einfluss nehmen. Die IR-Lücke zwischen 7.3µm bis 14.5µm lässt den Grossteil der Wärmeenergie Tag für Tag durch die Atmosphäre ins All ableiten. Kein einziges atmosphärisches Gas oder Spurengas kann die Wärmeableitung behindern. Aus diesem Grund kühlt es jede Nacht um zwischen 10 bis (in Wüstengebieten) bis zu 60 Grad Differenz ab. Und durch den NASA Erdbeobachtungssatelliten GRACE weis man, dass in Equatornähe, also auch in Wüstengebieten die CO2 Konzentration wesentlich höher ist, als in den nördlichen und südlichen Hemisphären.

Ihre Klimamodelle sind nicht in der Lage, interplanetarische magnetosphärische Einflüsse (Svensmark) sowie Einflüsse der Ozeane überhaupt zu interpretieren, bzw. für Ihre Berechnungen zu verwenden. Als ehemaliger Software Engineer weis ich, dass Computersimulationen niemals die Realität abbilden können und auf so lange Zeiträume völlig falsche Ergebnisse liefern! Ausserdem kühlt die Atmosphäre nachweisbar durch Rohdaten seit 18 Jahren ab. Ihe Behauptungen sind absichtliche Suggestion und Betrug der Bürger. Die Frage lautet daher zu recht, wer finanziert diese Sie und Ihre Kindergarten-Simulationen?

Daniel Münger sagt:

Tut es eigentlich nicht weh, wenn man die längst widerlegten THEORETISCHEN Klimamodelle des politischen IPCC als Gott gegeben betrachtet? Ich empfehle Euch dringend den Dokumentarfilm DAS GEHEIMNIS DER WOLKEN auf YouTube anzusehen. Wenn Ihr danach immer noch der Meinung seit, Euer Professor Knutti wäre das Mass aller Dinge, betrachte ich Euch als indoktrinierte Wahrheitsverweigerer. Wer forscht der forscht. Mir sind Wissenschaftler, die Wissen schaffen, lieber!

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