«In der Schweiz wird es sechs Grad wärmer»

Reto Knutti auf einem Sessel sitzend, unscharf im Hintergrund die Workshopteilnehmer an der Arbeit.
Reto Knutti gilt als einer der weltweit führenden Klimaforscher. Der Professor für Klimaphysik an der ETH Zürich hält es für richtig, dass sich die Stadt Zürich energiepolitisch Ziele setzt, die überambitioniert scheinen. Zum Beispiel, bis 2030 den CO2-Austoss auf Netto Null zu reduzieren. «Wir stehen vor einem Systemwechsel», sagt der 46-Jährige.
Klimawandel von Daniel Ryser, 11.10.2019

Reto Knutti ist ein Mann der Stunde. Als ETH-Klimaforscher und einer der Hauptautoren des letzten grossen Berichts des UNO-Weltklimarats ist der Forscher quasi einer der Hauptzeugen der politischen Klimajugend geworden. Für das Fotoshooting traf powernewz den ETH-Professor an der ‚ETH Week 2019‘, bei welcher sich 200 Studierende dem Thema «Rethinking Mobility» widmeten.

Reto Knutti ist kein Ideologe, sondern Physiker, der im Rahmen einer langen Laufbahn irgendwann entschied, sich auf die Klimafrage zu spezialisieren – einem Forschungszweig, wie er beim Gespräch mit Morgenkaffee in seinem ETH-Büro mit Blick über Zürich sagt, «deren Ursprünge auch in den Sechzigern liegt, als den damaligen US-Präsidenten Berichte vorgelegt wurden, die gefährliche Einflüsse auf das Klima thematisierten». Die Gründung des UNO-Klimarats vor dreissig Jahren habe dazu geführt, dass man durch intensive Forschung erkannt habe, dass «man ein grosses Problem hat».

Ein Problem, das der Forscher ziemlich nüchtern beschreibt, was nicht gerade beruhigender wirkt. «Aus der Perspektive eines fünfzigjährigen Schweizers, der sich nur für sich selbst interessiert oder dafür, wiedergewählt zu werden, gibt es kein Problem», sagt Knutti. «Aber meine Tochter ist jetzt acht Jahre alt. Sie wird das Ende des Jahrhunderts wohl noch erleben. Dann sind wir ohne sofortige Massnahmen bei einer weltweiten durchschnittlichen Temperaturerhöhung von fünf Grad. In der Schweiz werden es vermutlich sogar mehr sein, sechs oder sieben Grad. Fünf Grad in die andere Richtung, als Vergleich, hatten wir weltweit bei der letzten Eiszeit, als etwa Zweidrittel der Schweiz von Eis bedeckt waren. Wir stehen vor dramatischen Veränderungen.»

Die Arbeit des UNO-Weltklimarats IPCC habe über die Jahre einen graduellen Schritt zu einem besseren Verständnis der Problematik bedeutet, sagt der Forscher, aufgewachsen in der Nähe von Bern mit einer Liebe zu den heimischen Bergen, der Natur, die sich dann irgendwann in der Arbeit widerspiegelte. «Eine junge Generation hat es nun geschafft, aus diesen rationalen Zahlen und nüchternen Betrachtungen eine emotionale Geschichte zu kreieren», sagt Knutti. Deshalb erstaune ihn der Zeitpunkt der Proteste nicht: «Wir haben noch nie so viel gewusst wie heute.»

«Fünf Grad in die andere Richtung, als Vergleich, hatten wir bei der letzten Eiszeit.»
Eine Workshopteilnehmerin erklärt ihre Arbeit. Reto Knutti und weitere Teilnehmer hören interessiert zu.
Porträt von Reto Knutti mit Blick in die Kamera.
Dr. Reto Knutti ist Professor für Klimaphysik an der ETH Zürich. Er forscht und lehrt in verschiedenen Gebieten rund um das Thema Klimawandel. Unter anderem ist er einer der Leitautoren beim vierten und fünften UN-Klimabericht des IPCC.
Reto Knutti während des Workshops.

Der ETH-Klimaphysiker ist derzeit fast pausenlos unterwegs. «Das Interesse an unseren Erkenntnissen hat sich im vergangenen Jahr etwa verfünffacht. Ich kriege täglich Anfragen von Medien, Wirtschaftsverbänden, Banken, Schulen», sagt Knutti. 

Er sehe sich nicht als Missionar. Es sei nicht seine Aufgabe, die Welt zu retten. Und trotzdem: Warum die extrem zeitraubenden Reisen, die eigenen Forschung zu präsentieren? 

«Wenn wir in der Schweiz eine vom Steuerzahler finanzierte Forschung auf einem hohen Niveau haben, dann ist es nur richtig, wenn wir unsere Informationen zur Verfügung stellen», sagt er. «Damit die Öffentlichkeit, die Politik, möglichst gut informiert sind. Wenn das Parlament etwas wissen will zum Thema Landwirtschaft und Klima, dann ist klar, dass wir die entsprechende Expertise zur Verfügung stellen. Ansonsten würden wir irrelevant.» 

Die Öffentlichkeitsarbeit habe einen Rückkoppelungseffekt, sagt Knutti. Je mehr man mache, je mehr Anfragen kriege man. Umso mehr Aufmerksamkeit bekommt man auch an Orten, die einem wenig schmeicheln. Die ‚Weltwoche‘ bezeichnet den ETH-Mann als «Klima-Apokalyptiker» und greift ihn für seine Forschung regelmässig persönlich an. ‚Weltwoche‘-Chefredaktor und SVP-Nationalrat Roger Köppel bezweifelt den Klimawandel als eine «Modebewegung» von «Betrunkenen», wie er einmal twitterte. All die tausenden Berichte, die Forschung, die Erkenntnis der Grundlagenphysik, wo bereits im Jahr 1850 festgehalten wurde, dass CO2 in der Luft das Klima wärmer macht, lange bevor irgendjemand von einem Klimawandel sprach – «tönt nicht gerade nach einer Modeströmung, die schnell vorbeigeht», antwortete ihm Knutti ebenfalls auf Twitter. 

Spätestens seither steht Knutti quasi unter Dauerfeuer der ‚Weltwoche‘, ein Feuer, das zwar kaum wahrgenommen wird, aber dennoch eine grundsätzliche Frage aufwirft: Warum ist das Thema Klima derart politisch aufgeladen? Warum gilt man, wenn man den menschengemachten Klimawandel für eine Tatsache hält, heute automatisch als links? Und warum als rechts, wenn man ihn anzweifelt? Das Problem seien weniger die Erkenntnisse der Forschung, sagt Knutti. Das Problem sei, dass sich die Massnahmen, die zur Lösung erforderlich seien, automatisch politisch einreihten. Das Klimaproblem sei eigentlich ein Kollektivproblem, das Lösungen erfordere, die im Dienst der Gesamtgesellschaft stünden, sagt Knutti. «Das passt wunderbar ins Narrativ der Linken, und es passt überhaupt nicht in ein neoliberales Weltbild, das auf eine maximale Freiheit und einen minimalen Staat setzt.»

Politische Instrumente zu bestimmen, sei nicht die Aufgabe eines Klimaforschers, sagt Knutti. Aber es liesse sich eben belegen, dass Emissionen so lange gestiegen seien, bis der Staat lenkend eingegriffen habe. «Ohne Staatseingriffe änderte sich nichts. Deswegen ist es ein Links-Rechts-Problem. Deswegen spricht die ‚Weltwoche‘ vom Klima-Kommunismus. Denn wer die Geschichte betrachtet, weiss, dass von allen Umweltproblemen – Abfall, Abwasser, Luftqualität, Ozonloch, Asbest, Phosphat – kein einziges durch den Markt oder durch Eigenverantwortung allein gelöst wurde. Egal ob bei den herkömmlichen Glühbirnen, die durch LED ersetzt worden seien, beim Katalysator, dem Partikelfilter, den Kläranlagen, dem FCKW: Immer ist es nur deutlich vorwärts gegangen, wenn der Staat Regeln aufgestellt hat.» 

Das habe die Klimafrage zur Ideologiefrage gemacht, sagt Knutti. Umfragen in den USA zeigten, dass Demokraten schon immer mehr an einen Klimawandel glaubten und Republikaner immer weniger. «Vor zwanzig Jahren war das noch ausgeglichen», sagt der Forscher. «Dann ging plötzlich die ideologische Schere auf.»

Reto Knutti sitzt in der Mitte einer Stuhlreihe. Im Hintergrund die Workshopteilnehmer.
«Ohne Staatseingriffe änderte sich nichts.»

Wir blicken von seinem Büro hinab auf Zürich, die Kuppel des ETH-Hauptgebäudes, den See, den Uetliberg, den Prime Tower. Interessiert den globalen Klimaforscher, was im Lokalen in Sachen CO2 passiert? «Ja, es interessiert mich sehr», sagt Knutti. In der Schweiz seien die technischen Möglichkeiten gross. Die Ziele ambitioniert, gerade in Zürich: Er verfolge mit grossem Interesse, wie die Stadt Zürich das «sehr ambitionierte Ziel» umsetzen wolle, den CO2-Ausstoss bereits 2030 auf Netto Null zu reduzieren. «Da stellen sich mir einige Fragen der Machbarkeit», sagt er. «Gleichzeitig halte ich es für richtig, dass sich die Stadt derart ambitionierte Ziele setzt. Denn Zürich mit seinen Ressourcen, dem dichten Öffentlichen Verkehr, wo es einfacher ist als auf dem Land, in eine bestimmte Richtung zu gehen, dient letztlich anderen Schweizer Städten als Vorbild. Die 2000-Watt-Gesellschaft ist ein gutes Beispiel: Man steckt sich bewusst hohe Ziele, von denen andere lernen können.»

Wenn es nach Knutti geht, könnten wir nicht genug Solaranlagen auf Häuser schrauben. Oder Windanlagen bauen. Oder zur Not auch einen neuen Stausee. Man hält dem Forscher Landschaftsverschandelung entgegen, er antwortet, das sei mit Blick auf eine mögliche Klimakatastrophe ein kleines Problem. Und mit Blick auf die Stadt Zürich sagt er: «Die Leute müssen sich schon auch dringend bewusstwerden, was der politisch eingeschlagene Weg ganz konkret bedeutet, den man in Zürich in knapp zehn Jahren vollenden will: Null CO2, das heisst nicht, dass wir ein bisschen sparen müssen. Null bedeutet Null. Den Verbrennungsmotor gibt es dann nicht mehr. Punkt. Die Ölheizung: Sie gibt es dann nicht mehr.»
Wir stünden vor einem Paradigmenwechsel, sagt der ETH-Forscher: «Vor einem Systemwechsel in der Art, wie wir unsere Energie produzieren und wie wir uns fortbewegen.» 

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Kommentare (5)

Hansruedi Tscheulin sagt:

Knutti hat insofern recht, als es bald wieder Sommer und damit wärmer wird… Dass es bei uns generell 6 °C wärmer wird, ist eine blosse Behauptung. Er scheint sie aufgrund seiner Berechnungen gemacht zu haben. Dabei schrieb das IPCC 2001 selbst, Wetter und Klima liessen sich nicht berechnen. Dazu kommt, dass Knutti dvon ausgeht, dass das CO2 einen bekannten und gemessenen Einfluss auf das Klima hat. Das stimmt auch nicht. 2013 schrieb das IPCC, es könne ihn nur SCHÄTZEN und irgendwo zwischen 0.6°C und dem 15-fachen, 9°C ansiedeln (ECS). Das ist unbrauchbar..

René Funk sagt:

Wenn Sie physiker sind, sollte es Ihnen eigentlich nicht so schwierig fallen, meine physikalischen Berechnungen nachzuvollziehen, bzw. korrekt interpretieren zu können! Ausserdem glaube ich, dass Sie absolut keine Ahnung davon haben, wie eine Klimazone hergeleitet wird? Denn ein Weltklima existiert schlicht und ergreifend nicht!
Es wurden bisher nur Klimazonen hergeleitet. Eine Klimazone wird aus den Wetterdaten aus einer bestimmten Region über einen Zeitraum ab 30 Jahren der Vergangenheit hergeleitet. Eine Klimazone ist nichts anderes als statistische Wetterdaten der Vergangenheit. Können Sie mir bitte erklären, wie Sie Wetterdaten der Vergangenheit genau schützen wollen? Mit Fahrzeug Enteignungen, unnötigen nichtsbringenden neuen Abgaben und Steuern, welche nichts anderes als die massive Vergrösserung der Armut nach sich ziehen? Durch unnötige ideologisch begründete irrationalen Verboten? Massive Behinderung des Individualverkehrs, welche auch Elekro-Fahrer treffen?

Abgesehen davon waren die Gletscher im mittelalterlichen Klimaoptimum vor 400 Jahren vollständig abgeschmolzen und vor 24’000 Jahren erstreckten sich die Gletscher über die gesamte Schweiz bis nach München und den Bodensee. Sie wollen offensichtlich die komplette Vergletscherung der Schweiz?

Biologische Grundlagen
Um es auch für Sie klarzustellen, ohne CO2 gäbe es auf diesem Planeten keine Photosynthese und damit keine Pflanzen und keine Tiere. Nichts! Bereits die Reduktion des Spurengases CO2 von derzeit 0.041% (410ppm) auf 0.035% (350ppm) hätte massive Rückgänge der Nahrungsmittelerzeugung zur Folge! Es ist eine biologische Tatsache und elementarste Grundlage der Photosynthese, welcher durch den Calvin-Zyklus bis ins kleinste Detail dokumentiert ist, dass umso mehr CO2 vor kommt, desto üppiger, schneller und mit weniger Wasser Pflanzen wachsen können. Ein direktes Beispiel ist die Dokumentation 2er Aquarien, bei dem eines mit CO2 gedüngt wird.
Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass Politiker so dumm sind und solches naturwissenschaftliches Elementarwissen nicht kennen.

Physikalische Grundlagen
Die Form von O-C-O erlaubt nur 2 Haupt-Bindungsdehnungs-, 1 Biege- und 1 Rotationsmodi, die zu einer Infrarotabsorption führen. CO2 absorbiert bei λ = 15 μm und λ = 4.25 Infrarotwärme. Die stärkeren Linien bei λ = 4.25 μm, u = 7.25, erfahren eine 100-mal kleinere Überlappung zur schwarzen Körper Strahlung, als die Linien nahe 15 μm. Dementsprechend kann dieses Band nur einen kleinen Beitrag zur absorbierten Energie leisten.

Die Absorptionswahrscheinlichkeit und damit die Absorbtion einer spezifischen Linie ist proportional zum Produkt pv(j) (1 – pc(j)). Die Boltzmann-Statistik bestimmt die Besetzungswahrscheinlichkeit 7, pv, c (j) = exp (- Ev, c (j) / kBT).

Nach einem Absorptionsereignis befindet sich das CO2-Molekül in einem angeregten Zustand mit einer geschätzten Lebensdauer, τrad = (uj / ∆uj)2 / ν ≈ 6μs 6μs für die 15 μm Linie. Dies entspricht der spontanen Strahlungszerfallsrate, Rrad = 1,7x10hoch5 s-1. Kollisionen mit den dominanten Gasen der Atmosphäre führen zu einem nicht strahlenden Zerfall. Auf Meereshöhe und T = 288 K ist die Kollisionsrate aller Gasmoleküle etwa umgekehrt zur mittleren freien Zeit zwischen den Kollisionen. Sein Wert ist 7 x 10hoch9 s-1. Die aktuelle CO2-Konzentration beträgt cco2 = 400 ppm. Dies führt zu einer nicht strahlenden Kollisionsrate mit dem CO2 Rnon = 28 x 10hoch5 s-1. Die Chancen der Strahlungsemission in dieser Situation sind durch Rrad / (Rrad + Rnon) ≈ 0.06 gegeben. In der Troposphäre, in der der größte Teil der Absorption stattfindet, erwärmt der größte Teil der vom CO2 aufgenommenen Energie die dominanten atmosphärischen Gase. Dies ist jedoch in der Stratosphäre und noch höheren Ebenen nicht mehr der Fall, wo die Kollisionsrate dramatisch abnimmt.

Die Atmosphäre weist eine starke Druck- und Temperaturabhängigkeit bei der Höhe über dem Meeresspiegel auf.
Die Absorptionsfestigkeit hängt stark von der daraus resultierenden großen CO2-Konzentrationsschwankung ab.
Zunächst betrachten wir eine isotherme Atmosphäre von T = 288 K mit einer exponentiellen barometrischen Druckabhängigkeit. Die charakteristische barometrische Höhe, bei der der Druck im Vergleich zum Meeresspiegel auf 1 / e fällt, ist x0= 7996 m hoch9. Die Annahme einer konstanten Temperatur ist erfahrungswidrig. Es neigt dazu, die Absorption zu überschätzen, da die Temperatur für alle x < 12 km sinkt. Reduzierte Temperaturen implizieren eine geringere Wahrscheinlichkeit für den Grundzustand und eine geringere Absorption. Zweitens beinhalten die halben Breiten der Absorptionslinien Kollisionen und Dopplerverschiebungen. Diese Werte werden auch bei hohen atmosphärischen Werten reduziert. Diese Tatsache führt wiederum zu einer leichten Überschätzung der Absorption. Wir nähern die CO2-Absorption für eine bestimmte Linie an durch

α(x, uj) = α0(uj) exp(– x / x0),

IR-Absorptions- und Rückstrahleffekt (Photonenrecykling) kann vernachlässigt werden.

Den etwas umfangreicheren Berechnungsteil habe ich an dieser Stelle übersprungen.

Ich habe ∆Fmax und ∆Tmax für vier Konzentrationen berechnet, nämlich 400 ppm, 800 ppm, 2000 ppm und 4000 ppm. Sie können sehr genau mit logarithmischer Konzentrationsabhängigkeiten ausgestattet werden. Wir erhalten die folgenden Ausdrücke für ∆Fmax / Wm-2 und ∆Tmax / K, wenn wir cco2 in ppm messen und auf 400 ppm normieren.
∆Fmax = 1.881 loge (cco2 / 400),
und
∆Tmax = 0,347 Loge (cco2 / 400).

Eine Verdoppelung des derzeitigen cco2-Wertes führt zu ∆T < 0,24 K. Der zehnfache Wert von cco2 ergibt ∆T < 0,80 K. Diese moderaten Temperaturanstiege sind überhaupt nicht kritisch. Da in der freien Natur (Atmosphäre) der 2. Hauptsatz der Thermodynamik von der Tagesphase zur Nachtphase immer wieder, seit 4 Milliarden Jahren bewiesen wird, kann CO2 überhaupt keinen Einfluss nehmen. Die IR-Lücke zwischen 7.3µm bis 14.5µm lässt den Grossteil der Wärmeenergie Tag für Tag durch die Atmosphäre ins All ableiten. Kein einziges atmosphärisches Gas oder Spurengas kann die Wärmeableitung behindern. Aus diesem Grund kühlt es jede Nacht um zwischen 10 bis (in Wüstengebieten) bis zu 60 Grad Differenz ab. Und durch den NASA Erdbeobachtungssatelliten GRACE weis man, dass in Equatornähe, also auch in Wüstengebieten die CO2 Konzentration wesentlich höher ist, als in den nördlichen und südlichen Hemisphären.

Ihre Klimamodelle sind nicht in der Lage, interplanetarische magnetosphärische Einflüsse (Svensmark) sowie Einflüsse der Ozeane überhaupt zu interpretieren, bzw. für Ihre Berechnungen zu verwenden. Als ehemaliger Software Engineer weis ich, dass Computersimulationen niemals die Realität abbilden können und auf so lange Zeiträume völlig falsche Ergebnisse liefern! Ausserdem kühlt die Atmosphäre nachweisbar durch Rohdaten seit 18 Jahren ab. Ihe Behauptungen sind absichtliche Suggestion und Betrug der Bürger. Die Frage lautet daher zu recht, wer finanziert diese Sie und Ihre Kindergarten-Simulationen?

powernewz-Team sagt:

Wir fragen gerne nach und werden uns hier wieder melden.

Daniel Münger sagt:

Tut es eigentlich nicht weh, wenn man die längst widerlegten THEORETISCHEN Klimamodelle des politischen IPCC als Gott gegeben betrachtet? Ich empfehle Euch dringend den Dokumentarfilm DAS GEHEIMNIS DER WOLKEN auf YouTube anzusehen. Wenn Ihr danach immer noch der Meinung seit, Euer Professor Knutti wäre das Mass aller Dinge, betrachte ich Euch als indoktrinierte Wahrheitsverweigerer. Wer forscht der forscht. Mir sind Wissenschaftler, die Wissen schaffen, lieber!

powernewz-Team sagt:

Danke für den Filmtipp, Herr Münger. Bereits vorab: Wir legen grossen Wert auf anständige und sachliche Diskussionen auf powernewz.ch. Mit dem redaktionellen Format eines Personenportraits bieten wir Gelegenheiten, Menschen und deren Hintergrund kennen zu lernen.

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