Von einem Tumbler will hier niemand etwas wissen.
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Die beiden Bewohner- innen lassen ihre Wäsche immer in der Wohnung trocknen. |
Im Korridor der 2,5-Zimmer-Wohnung hängt die Wäsche der beiden an einem grossen Wäscheständer. «Den Tumbler in unserem Haus haben wir in den letzten drei Jahren nur einmal benutzt», konstatiert die 22-jährige Elisabeth Papazoglou, Studentin der Umwelt- und Naturwissenschaften. Die Wäsche aufzuhängen gehe aber genau so schnell und diese werde erst noch geschont dabei.
«Zudem waschen wir unsere Wäsche immer bei maximal 40 Grad und füllen die Trommel bis oben auf», erklärt Helena ihre Waschstrategie. Auf die Frage, ob sie denn aufgrund der Energie-Sparmassnahmen je auf etwas hätten verzichten müssen, schütteln beide vehement den Kopf. «Auf was denn auch», fragen sich beide gleichzeitig.
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Die Energiespar- lampe von Helena Knowles verbraucht nur noch 20 Prozent so viel Strom wie eine normale Glühbirne. |
Einen Fernseher sucht man hier vergebens. Und dass die beiden ihre Zimmer mehrheitlich mit Energiesparlampen erhellen, versteht sich von selbst. Ebenfalls vorbildlich: Alle Elektrogeräte laufen über eine ausschaltbare Steckerleiste. Helena: «Die Leiste hat Elisabeth angeschleppt». «Es macht ja auch keinen Sinn, dass unsere Geräte im Stand-by-Modus laufen», erklärt die angehende Umwelt- und Naturwissenschafterin ihr Handeln.
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Effizient Strom sparen: In der Energie-WG sind die meisten Elektrogeräte an ausschaltbare Steckerleisten angeschlossen. |
In ihrem Alltag laufen die beiden aufgeweckten Studentinnen jedoch ganz und gar nicht im Stand-by-Modus. Viel eher sausen die beiden voller Energie durch ihren Studentinnen-Alltag. Und wenn sich daheim gleichzeitig noch Energie sparen lässt: Umso besser.
So vorbildlich das Handeln der beiden Studentinnen auch ist. Die Physik-Studentin Helena bekennt sich dann doch noch zu ihrer ganz persönlichen Energie-Sünde: «Ich stelle unter der Dusche beim Einseifen das Wasser nicht ab. Denn sonst friere ich immer gleich», schmunzelt die junge blonde Frau. Bald aber reist Helena für ein Austausch-Semester nach Singapur. Dort jedoch wird sich ihre «Energiesünde» vermutlich von selber beheben - bei 35 Grad im Schatten.
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