Meine Energie

Saubere Energie aus organischen Abfällen.

Als Unternehmer mit natürlichem Hintergrund ist Jakob Bösch mit seinem Familienunternehmen neue Wege gegangen. Neben einer Schweinezucht betreibt er zusammen mit seinem Bruder und Sohn eine hochmoderne Biogasanlage in der idyllischen Umgebung von Herisau. Abfälle werden dort nicht vernichtet, sondern in wertvolle Energie umgewandelt. Der daraus gewonnene Strom wird ins örtliche Stromnetz eingespiesen und zu ewz weitergeleitet.

Das Familien-unternehmen Jakob Bösch AG gehört zu den modernsten Biogas- Anlagen der Schweiz.

Der Betrieb einer Schweinezucht verlangt unternehmerisches Denken, um im Markt langfristig bestehen zu können. Die Anforderungen an Tierschutz und Hygiene, aber auch die immer höheren Energiekosten und Umweltauflagen fordern kreative Lösungen.
Die Jakob Bösch AG, Lebensmittel-Recycling, ist einen mutigen Schritt weitergegangen. In der hochmodernen Biogasanlage werden täglich rund 60 Tonnen organische Reststoffe von Grossverteilern, Grossmetzgereien sowie aus der Lebensmittelindustrie verwertet und in den Energiekreislauf zurückgeführt.

EWZ_Biogas_02.flv
Aber wie genau wird nun aus Kompost Strom? So funktionierts:
Alle nachwachsenden Rohstoffe wie Pflanzen, Getreide, Früchte, Gemüse sowie tierische Abfälle bezeichnet man als Biomasse. Diese Biomasse wird in einem sogenannten Fermenter, das ist der typische Rundbau mit Kuppel, vergärt. Bei der Vergärung entsteht ein methanreiches Gas. Dieses wird in einem Gasmotor verbrannt und treibt damit einen Generator an, der Strom produziert. ewz beschafft Ökostrom aus mehreren Biomasse-Kraftwerken in der Schweiz.

Erfahren Sie weitere Details zur modernen Biogasanlage im Interview mit Jakob Bösch.

Weiter: Interview mit Jakob Bösch.
Mehr über ewz.naturpower.
Newsletter abonnieren.
Zurück zur Startseite.


Weitersenden | Drucken | Bewerten
  • Currently 0/5/0
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5

1 Kommentare

  • Jost Roland

    Es stimmt zuversichtlich, wie sich das EWZ in Projekten mit erneuerbaren Energien engagiert und diese Projekte auch veröffentlicht. Jede solche Meldung kann weitere Projekte initialisieren, Menschen ermutigen doch auch etwas für eine klimafreundliche Energieversorgung zu unternehmen.

    08.04.10, 12:12

Kommentar schreiben



Spamschutz