Rampenlicht

Bunte Töne bei ewz.unplugged 2010.

Lea Lu ist Singer-Songwriterin und gilt mit ihren frohen und melanchonischen Klangbildern als neue Hoffnungsträgerin des Schweizer Pops. Am Samstag, 27. März 2010 steht die 24-jährige Zürcherin auf der ewz.unplugged-Bühne. Gewinnen Sie jetzt noch letzte Tickets. Im Interview verrät Lea Lu unter anderem, wie sie ihr Herz an die Musik verloren hat und warum sie als kleines Mädchen Elvis heiraten wollte.

Lea Lu: «Ich habe viel Musik in mir, die gestaltet werden möchte.»

Lea Lu, woraus schöpfen Sie Energie vor einem Auftritt, aber auch privat?
Aus der Musik selber. Sich mit Kunst - in meinem Fall mit Musik - zu beschäftigen, generiert eine grosse Menge Energie. Man ist ständig in Kontakt mit seinem Innenleben und der Verbindung davon zur Aussenwelt. Kurz: Man setzt sich auseinander. Und das bringt eine ganz schöne Menge Leben und Lebendigkeit mit sich.
Vor einem Auftritt schöpfe ich die Energie aus dem Zusammensein mit meiner Band. Das ist eine sehr energievolle Truppe! Wir lachen viel zusammen. Und wenn ich die Gelegenheit habe zu tanzen, dann tanze ich.

Mit Ihrem Debüt-Album «Dots and Lines» sind Sie zurzeit in der ganzen Schweiz unterwegs. Welches waren die bisherigen Highlights?
Meine Highlights sind die kleinen Momente, die mir bleiben. Es gibt so viele. Sei es jemand aus dem Publikum, der in der vordersten Reihe sitzt und den kompletten Text eines Songs lautstark mitsingt, Gespräche die entstehen, während ich meine CDs verkaufe, die Nachtessen mit meiner Band vor den Konzerten. Oder einfach jedes Mal, wenn es klappt, dass der Funke von Bühne zu Publikum springt und umgekehrt. Das ist meine Motivation und der Grund, warum ich so gerne Konzerte gebe.

Sie sehen und beschreiben Ihre Töne und Lyrics in Farben, welche erst nach und nach zu einem Gesamtbild zusammen finden. Woher kommt diese Gabe?
Das ist keine Gabe, sondern eine Fehlverknüpfung der Sinne. Man hat es bereits von Geburt an. In meinem Sein als Musikerin kann ich aber tatsächlich davon profitieren, in dem ich die Musik auch farblich empfinde während ich sie höre. Es kommt eine zweite Ebene dazu.
Lesen Sie weiter im Interview.




Weiter im Interview mit Lea Lu.
ewz.unplugged vom 24. bis 27. März 2010.
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