Meine Energie

Den eigenen Umweltsünden auf der Spur.

Licht anlassen, Wäsche tumblern, auf eine einsame Insel in den Urlaub fliegen und drei Mal pro Woche Fleisch essen - Handlungen im Alltag, die wir ohne zu überlegen tätigen. Der «ökologische Footprint» zeigt, wie folgenschwer unser Lebenswandel für die Umwelt ist.

Auch für S. Kamber (25) war das Resultat überraschend.

Wir alle brauchen Platz, um uns zu entfalten. Dazu gehören auch Äcker und Weiden, auf denen unsere Nahrung wächst. Wir brauchen Industrieanlagen, wo Güter produziert werden, Fahrzeuge und Strassen, um uns und die Güter zu bewegen. Die Fläche, die wir beanspruchen, verändert sich je nach Konsumverhalten. Der ökologische Footprint gibt genau diese benötigte Fläche in Hektaren an. Würden alle Menschen dieser Welt den Lebensstandard von uns Schweizern haben, bräuchten wir eine Fläche von sage und schreibe 2,4 Erden.
 
Mit dem «ökologischen Footprint»-Rechner von WWF ist die Ermittlung der persönlichen Ökobilanz ein Kinderspiel. Durch die Beantwortung einiger Fragen, etwa zu Wohnsituation, Papierverbrauch und Essgewohnheiten, wird der eigene Footprint ermittelt.
Wie gross die unterschiedlichen Fussabdrücke sind, wollte powernewz wissen und startete eine Umfrage auf den Strassen Zürichs. Nur die Wenigsten hatten zuvor schon vom ökologischen Footprint gehört und machten daher bereitwillig den Test. Dabei stellte sich heraus, dass selbst umweltbewusste Bürger täglich ein paar Umweltsünden begehen. Manchmal sogar ohne es zu bemerken. Schauen Sie sich die fragenden Gesichter und überraschenden Antworten doch einfach selbst an.

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Hier geht's zum Rechner von WWF.
Und hier gibt's Energiespartipps.
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2 Kommentare

  • W.K

    Kann mir jemand sagen, was Fleischessen mit Energiesparen zu tun hat ? Für das Gemüsekochen braucht es genau so viel Energie. Oder soll ich jetzt unter die Grasfresser gehen ?

    26.02.10, 17:05

  • Dani P.

    Das ist natürlich Ihnen überlassen. Ich persönlich schätze Fleisch auch sehr :) Aber zurück zum Thema: Beim ökologischen Fussabdruck werden alle Flächen zusammengerechnet. Nun ist es so, dass Nutztiere selbst viel Platz benötigen und auch Einiges an Nahrung, die wiederum Platz benötigt, verschlingen. Diese Flächen addieren sich. Daher auch der Bezug zum ökologischen Fussabdruck. Ein witziger Artikel zum Thema: http://www.pro-regenwald.de/news/2009/11/13/Hunde_haben_unversch

    01.03.10, 09:09

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