Vor Ort
Startschuss zur Geothermie-Bohrung erfolgt.
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Der Driller steuert die Bohrung von der Kommando-brücke aus, dem sog. Doghouse |
Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich ist auf die beiden Beschwerden gegen die Erkundungsbohrung nicht eingetreten und schaltete damit die Ampel auf Grün. Dank diesem Entscheid startete ewz im November mit der Erkundungsbohrung. Tief unter dem Triemli-Quartier gibt es gemäss Einschätzung von Geothermie-Experten mit hoher Wahrscheinlichkeit 70 bis 90 Grad heisses Wasser, das zum Heizen verwendet werden könnte. Mit dem Geothermie-Projekt will ewz herausfinden, ob die Erdwärme für die Energiezukunft der Stadt Zürich eine bedeutende Rolle übernehmen kann.
Die High-Tech-Bohranlage im Triemli-Quartier ist ein klares Symbol für Zürichs Ja zur Nutzung von erneuerbaren Energien. Dies zeigte auch die zweite Abstimmung zur Geothermie vom 29. November 2009. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben die Erhöhung des Objektkredites von 19,89 Mio. Franken auf 38,7 Mio. Franken für eine zweite Bohrung bewilligt. Erweist sich der Untergrund für eine Wärmenutzung als geeignet, kann ewz mit der zweiten Bohrung das Potenzial der vorhandenen Wärme und die Möglichkeiten der Förderung Erschliessung des Wärmepotenzials im Triemli-Quartier.
Auf der Anlage wird im Schichtbetrieb Tag und Nacht gearbeitet - insgesamt etwa 80 Tage lang. Alles über die Anlage erfahren Sie im anschliessenden Schaubild. Übrigens: Das geschäftige Treiben auf dem Areal sowie der Bohrmast in Nahaufnahme können live via Webcam auf www.geothermie.ewz.ch beobachtet werden.
Fahren Sie mit dem Mauszeiger über die markierten Punkte im Foto.
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