Unter Strom

Queen Elizabeth liebt Ökostrom.

Königin Elizabeth II. geht mit gutem Beispiel voran: Die königliche Sommerresidenz im schottischen Balmoral bezieht künftig Ökostrom. Und zwar vom eigens gebauten Wasserkraftwerk im nahe gelegenen Wald.

Die Queen betreibt das Schloss Baloral in Schottland künftig mit Ökostrom.

Bereits in den letzten Jahren hat sich «Queen Mum» stark für einen gewissenhaften Umgang mit Energie gemacht. Ihre Angestellten im Buckingham Palast in London hat sie angewiesen, das Licht zu löschen, wo es nicht gebraucht wird. Den Leibwächtern der Royals in Windsor Castle, Sandringham und Balmoral hat sie eingeschärft, ihre Patrouille mit dem Fahrrad zu absolvieren - und dafür den Land Rover in der Garage zu lassen. Sie selbst hat ihren Rolls Royce bereits vor einigen Jahren mit einem Hybridmotor ausgerüstet.

Das grüne Gewissen lohnt sich für das britische Königshaus auch finanziell. Die eigene ökologische Stromproduktion ist nicht nur billiger, sie bringt auch Geld ein: Rund 1'000 Haushalte in der Umgebung sollen mit dem produzierten Megawatt Strom aus dem Wasserkraftwerk beliefert werden. Dies berichtete der englische «Daily Telegraph». Dabei ist das Bestreben der Queen für eine Energie-Unabhängigkeit nicht neu: Bereits in den Zwanzigerjahren speiste eine Wasserturbine die elektrischen Lichter der Schlosses. Vor rund 60 Jahren betrieb man mit Wasserkraft aus dem Flüsschen sogar ein kleines Sägewerk.

Das Schloss Balmoral in Schottland ist ein Vorzeigeobjekt in Sachen Umweltschutz: Hier gibt es auch Komposthalden für den biologischen Abfall und alle Maschinen auf dem Anwesen werden mit Biodiesel betrieben. Unglaublich: Pro Jahr fallen 50 Tonnen Bioabfall an, was einem Komposthaufen von fast 140 Kilogramm pro Tag entspricht! Die Angestellten sowie die Gäste auf den Banketten müssen ganz schön hungrig sein.

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